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Antioxidantien: Was sie sind, wo sie vorkommen und welche Nährstoffe eine Rolle spielen
Antioxidantien: Was steckt eigentlich dahinter?
Antioxidantien begegnen uns immer häufiger – in der Ernährung, in Ratgebern und natürlich auch bei Nahrungsergänzungsmitteln. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff?
Von Vitamin C und Vitamin E über Selen und Zink bis hin zu natürlichen Pflanzenstoffen wie Astaxanthin oder OPC gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Stoffe, die im Zusammenhang mit antioxidativen Eigenschaften stehen.
Gerade eine abwechslungsreiche Ernährung liefert eine große Bandbreite an Vitaminen, Mineralstoffen und pflanzlichen Inhaltsstoffen. Nahrungsergänzungsmittel können dabei eine gezielte Ergänzung darstellen, wenn dies zur persönlichen Ernährung und Lebenssituation passt.
Was sind Antioxidantien?
Antioxidantien sind verschiedene Stoffe, die im Körper mit sogenannten freien Radikalen und reaktiven Sauerstoffverbindungen in Zusammenhang stehen.
Freie Radikale entstehen unter anderem ganz natürlich im Rahmen des Stoffwechsels. Gleichzeitig verfügt unser Körper über eigene Schutzmechanismen und ein komplexes antioxidatives System.
Eine ausgewogene Ernährung kann dieses System mit unterschiedlichen Nährstoffen und Pflanzenstoffen unterstützen. Besonders bekannt sind dabei die Vitamine C und E sowie die Spurenelemente Selen und Zink.
Bei diesen vier Nährstoffen ist außerdem ein zugelassener Health Claim relevant: Sie tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Oxidativer Stress – einfach erklärt
Bei normalen Stoffwechselprozessen entstehen im Körper unter anderem reaktive Sauerstoffverbindungen. Gleichzeitig gibt es körpereigene Mechanismen, die diesen Prozessen entgegenwirken.
Gerät dieses natürliche Gleichgewicht aus dem Gleichgewicht, spricht man vereinfacht von oxidativem Stress.
Deshalb spielt eine abwechslungsreiche Ernährung eine wichtige Rolle. Obst, Gemüse, Beeren, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte und hochwertige Pflanzenöle können unterschiedliche Nährstoffe und pflanzliche Inhaltsstoffe liefern.
Dabei gilt: Es kommt nicht auf einen einzelnen „Superstoff“ an. Vielmehr ist die Kombination verschiedener Lebensmittel und Nährstoffe interessant.
Vitamin C – ein vielseitiger Nährstoff
Vitamin C ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Nährstoffe im Zusammenhang mit Antioxidantien.
Das wasserlösliche Vitamin kommt natürlicherweise beispielsweise in Paprika, Beeren, Zitrusfrüchten und Acerola vor.
Vitamin C trägt unter anderem dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Außerdem trägt es zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
Eine natürliche Quelle ist beispielsweise unser Vitamin C aus Bio-Acerola.
Auch unser Acerola Pulver lässt sich vielseitig in die tägliche Ernährung integrieren.
Vitamin E – das fettlösliche Vitamin
Auch Vitamin E gehört zu den bekannten antioxidativen Vitaminen.
Vitamin E kommt natürlicherweise unter anderem in pflanzlichen Ölen, Nüssen und Samen vor. Wie Vitamin C trägt auch Vitamin E dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Wer Vitamin E gezielt ergänzen möchte, findet bei vitalundfitmit100 beispielsweise Vitamin E als flüssige Variante.
Gerade die Kombination aus unterschiedlichen Nährstoffen macht das Thema Antioxidantien interessant – denn Vitamin C und Vitamin E gehören unterschiedlichen Vitamin-Gruppen an und haben jeweils ihre eigenen Funktionen.
Selen und Zink – wichtige Spurenelemente
Nicht nur Vitamine spielen beim Thema Antioxidantien eine Rolle. Auch bestimmte Mineralstoffe und Spurenelemente sind interessant.
Selen
Selen trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Darüber hinaus trägt Selen unter anderem zu einer normalen Funktion des Immunsystems sowie zur Erhaltung normaler Haare und Nägel bei.
Bei uns finden Sie beispielsweise Selen aus Senfsamen.
Zink
Auch Zink trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Darüber hinaus trägt Zink unter anderem zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zu einer normalen Funktion des Säure-Basen-Stoffwechsels bei.
Eine Möglichkeit zur Ergänzung ist beispielsweise unser Zink.
Bei Nahrungsergänzungsmitteln gilt grundsätzlich: Die empfohlene tägliche Verzehrmenge sollte nicht überschritten werden. Gerade bei Mineralstoffen und Spurenelementen sollte außerdem die Gesamtzufuhr aus verschiedenen Präparaten berücksichtigt werden.
Astaxanthin – ein interessantes Carotinoid
Neben Vitaminen und Mineralstoffen gibt es zahlreiche pflanzliche Inhaltsstoffe, die im Zusammenhang mit antioxidativen Eigenschaften stehen.
Einer davon ist Astaxanthin.
Astaxanthin gehört zu den Carotinoiden und kommt natürlicherweise unter anderem in der Mikroalge Haematococcus pluvialis vor. Der natürliche Farbstoff ist für seine intensive rote Färbung bekannt.
Auch in unserem Sortiment finden sich verschiedene Astaxanthin-Produkte:
Bio Astaxanthin aus der Mikroalge
Unser Bio Astaxanthin – 120 Kapseln à 4 mg wird aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis gewonnen. Die Rezeptur enthält neben dem Bio-Astaxanthin nur wenige weitere Zutaten und ist mit Bio-nativem Olivenöl kombiniert.
Wer eine höhere Dosierung pro Kapsel bevorzugt, findet außerdem Bio Astaxanthin – 60 Kapseln à 12 mg. Auch dieses Produkt basiert auf Astaxanthin aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis.
Astaxanthin als Tropfen
Eine besonders flexible Variante sind unsere Astaxanthin Tropfen VEGAN.
Das natürliche Astaxanthin stammt ebenfalls aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis und ist in MCT-Öl gelöst. Eine Tagesportion von 8 Tropfen liefert 4 mg Astaxanthin.
Astaxanthin Kapseln
Darüber hinaus bieten wir Astaxanthin Kapseln mit 4 mg aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis an. Die Kapseln enthalten zusätzlich natürliches Vitamin E.
Wichtig: Für Astaxanthin selbst sollten wir im Blog keine Aussagen wie „schützt die Zellen“, „bekämpft freie Radikale“ oder „verlangsamt die Hautalterung“ verwenden. Solche Aussagen sollten nicht einfach vom zugelassenen Health Claim für Vitamin E auf Astaxanthin übertragen werden.
OPC – Pflanzenstoffe aus der Traube
Auch OPC, also oligomere Proanthocyanidine, wird häufig im Zusammenhang mit pflanzlichen Inhaltsstoffen und Antioxidantien erwähnt.
OPC gehört zu den Polyphenolen und kommt unter anderem in Traubenkernen vor.
Bei vitalundfitmit100 finden Sie beispielsweise OPC Tropfen aus Traubenkernextrakt.
Auch OPC + Pycnogenol® + Vitamin C verbindet pflanzliche Inhaltsstoffe mit Vitamin C.
Hier gilt ebenfalls: Während wir die Eigenschaften und Herkunft der pflanzlichen Inhaltsstoffe sachlich beschreiben können, sollten wir keine nicht zugelassenen gesundheitsbezogenen Aussagen über OPC oder Pycnogenol® machen.
Antioxidantien in der täglichen Ernährung
Bei aller Begeisterung für einzelne Nährstoffe sollte die Basis nicht vergessen werden:
Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist der wichtigste Ausgangspunkt.
Beeren, Gemüse, Obst, Kräuter, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen bringen ganz unterschiedliche Nährstoffe und pflanzliche Inhaltsstoffe auf den Speiseplan.
Dabei muss es nicht kompliziert sein. Schon eine möglichst abwechslungsreiche Auswahl verschiedener Lebensmittel kann dazu beitragen, unterschiedliche Nährstoffe aufzunehmen.
Nahrungsergänzungsmittel können die Ernährung gezielt ergänzen, ersetzen aber keine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und keine gesunde Lebensweise.
Antioxidantien im Herbst – bewusst auswählen
Der Herbst ist eine schöne Gelegenheit, sich wieder bewusster mit der eigenen Ernährung und den persönlichen Gewohnheiten zu beschäftigen.
Vitamin C, Vitamin E, Selen und Zink sind nur einige der Nährstoffe, die im Zusammenhang mit oxidativem Stress interessant sind. Dazu kommen zahlreiche natürliche Pflanzenstoffe wie beispielsweise Carotinoide und Polyphenole.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Produkte gleichzeitig einzunehmen.
Vielmehr lohnt sich ein Blick auf die eigene Ernährung und darauf, welche Nährstoffe bereits ausreichend aufgenommen werden und wo eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein kann.
Nicht jedem neuen Gesundheitstrend hinterherlaufen – sondern auf Qualität, Transparenz und bewährte Routinen setzen.
Das ist auch unser Anspruch bei vitalundfitmit100.
Quellen und weiterführende Informationen
Europäische Kommission: EU Register der Health Claims – Informationen zu zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben und deren Verwendungsbedingungen.
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Fragen und Antworten zu Nahrungsergänzungsmitteln – Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln, ihrer Verwendung und rechtlichen Grundlagen.
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Gesundheitliche Bewertung von Nahrungsergänzungsmitteln – Informationen zu Nutzen, Risiken und rechtlichen Grundlagen von Nahrungsergänzungsmitteln.
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vitalundfitmit100 GmbH
07.09.2026, 12:18
Gut informiert durch den Herbst: Nährstoffe bewusst auswählen
Gut informiert durch den Herbst: Nährstoffe bewusst auswählen
Von Vitamin C und Zink bis zu Magnesium und Bio-Tees: Erfahren Sie, welche Aufgaben die einzelnen Nährstoffe erfüllen, welche Produkte zu Ihrem Alltag passen können und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und unser Alltag verlagert sich wieder stärker nach drinnen. Der Herbst ist ein guter Anlass, die eigene Ernährung und Nährstoffversorgung genauer anzuschauen.
Dabei gilt: Nicht jeder benötigt jetzt automatisch mehr Vitamine. Entscheidend ist, was Ihre Ernährung bereits liefert und wo eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein kann.
Vitamin C – für Immunsystem und Zellschutz
Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Außerdem erhöht es die Eisenaufnahme.
Ihr Alltagstipp: Kombinieren Sie pflanzliche Eisenquellen wie Linsen oder Bohnen mit Vitamin-C-reichem Gemüse, beispielsweise Paprika.
Als Ergänzung finden Sie bei uns gepuffertes Vitamin-C-Pulver als Calciumascorbat. „Gepuffert“ beschreibt die Bindung an Calcium – nicht eine höhere Vitaminwirkung.
Gepuffertes Vitamin-C-Pulver entdecken
Zink – vielseitig, aber nicht unbegrenzt sinnvoll
Zink trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung. Unsere alkoholfreien Zink-Tropfen bieten eine flüssige Alternative zu Kapseln.
Zink-Tropfen ansehen
Zink als Werbehilfe: Die Gesamtmenge zählt
Manche Präparate mit Pflanzenextrakten enthalten zusätzlich Zink, damit dessen zugelassene gesundheitsbezogene Aussagen genutzt werden können. So lassen sich fehlende Werbemöglichkeiten für andere Zutaten indirekt umgehen. Die Aussage bezieht sich dann auf Zink – nicht automatisch auf den Pflanzenextrakt. Unzulässige Inhaltsstoffe werden dadurch nicht erlaubt.
Wer mehrere Kombipräparate einnimmt, kann unbemerkt zu viel Zink aufnehmen. Hohe Mengen können Übelkeit, Erbrechen und Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Auch andere Begleiterscheinungen sind denkbar. Eine längerfristig überhöhte Zufuhr kann die Kupferaufnahme beeinträchtigen und einen Kupfermangel begünstigen.
Unser Tipp: Zählen Sie die Zinkmengen aus den Tagesportionen aller Ihrer Präparate zusammen. Auch Lebensmittel liefern Zink. Kombinieren Sie zinkhaltige Produkte deshalb nicht ungeprüft – das gilt ebenso für unsere eigenen Produkte.
Vitamin D3 – wenn die Sonne tiefer steht
In Deutschland reicht die UVB-Strahlung von Oktober bis März meist nicht für eine ausreichende körpereigene Vitamin-D-Bildung. Vorhandene Körperspeicher können zur Versorgung beitragen. Ob eine Ergänzung sinnvoll ist, hängt von Ihren persönlichen Voraussetzungen ab.
Unsere D3-Tropfen gibt es aus Lanolin und vegan aus Flechten. Beide hier verlinkten Varianten enthalten 1.000 I.E. beziehungsweise 25 µg Vitamin D3 pro Tropfen. Diese Produktangabe ist keine pauschale Einnahmeempfehlung.
Vitamin-D3-Tropfen aus Lanolin entdecken
Vegane Vitamin-D3-Tropfen aus Flechten entdecken
Magnesium – für Muskeln und Energiestoffwechsel
Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion, einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Bei unseren Magnesiumbisglycinat-Kapseln ist es an die Aminosäure Glycin gebunden.
Ihr Etiketten-Tipp: Beim Vergleich zählt die Angabe „davon Magnesium“ – nicht allein das Gewicht der gesamten Magnesiumverbindung.
Magnesiumbisglycinat-Kapseln entdecken
B-Vitamine – eine Familie mit unterschiedlichen Aufgaben
Verschiedene B-Vitamine unterstützen den normalen Energiestoffwechsel und die normale Funktion des Nervensystems. Vitamin B12 trägt außerdem zur normalen Bildung roter Blutkörperchen bei. Unser Vitamin-B-Komplex vereint mehrere B-Vitamine.
Gut zu wissen: B-Vitamine sind keine Wachmacher. Anhaltende Müdigkeit bedeutet nicht automatisch einen Nährstoffmangel und sollte intensiver nachgeforscht werden.
Vitamin-B-Komplex entdecken
Bio-Sanddorn und Salbei – Herbstgenuss für die Tasse
Nicht jeder Herbstbegleiter muss ein Nahrungsergänzungsmittel sein. Unsere Bio-Sanddornbeeren eignen sich für Tee oder als Ergänzung im Müsli. Bio-Salbeiblätter bringen würziges Kräuteraroma in Ihre Teepause.
Unser Zubereitungstipp: Zerdrücken Sie Sanddornbeeren vor dem Aufgießen leicht, damit sich ihr Aroma besser entfaltet. Lassen Sie Salbeitee abgedeckt ziehen, damit weniger flüchtige Aromastoffe entweichen. Beachten Sie jeweils die Zubereitungshinweise auf der Packung.
Bio-Sanddornbeeren entdecken
Bio-Salbeiblätter entdecken
Fazit: Bewusst versorgt durch den Herbst
Vitamin C, D und Zink tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei, Magnesium und verschiedene B-Vitamine unterstützen den Energiestoffwechsel. Entscheidend ist aber nicht, möglichst viele Produkte zu kombinieren. Eine abwechslungsreiche Ernährung bleibt die Grundlage – ergänzt dort, wo es für Sie sinnvoll ist.
Vergleichen Sie die Nährstoffmengen und vermeiden Sie unnötige Doppelungen. So stellen Sie sich eine Auswahl zusammen, die zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt.
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vitalundfitmit100 GmbH
04.09.2026, 12:11
Magnesiumformen im Vergleich: Citrat, Bisglycinat & Co.
Magnesium ist nicht gleich Magnesium: Welche Magnesiumform passt zu Ihnen?
Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff – doch Magnesium ist nicht gleich Magnesium. Wer sich mit Nahrungsergänzung beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe wie Magnesium-Citrat, Magnesiumbisglycinat, Magnesium Malat, Magnesium-L-Threonat oder Tri-Magnesiumdicitrat.
Doch warum gibt es überhaupt so viele verschiedene Magnesiumverbindungen? Und noch wichtiger: Welche Magnesiumform könnte für welchen persönlichen Bedarf interessant sein?
Der Unterschied steckt vor allem in der chemischen Verbindung des Magnesiums.
Warum gibt es verschiedene Magnesiumformen?
Magnesium wird in Nahrungsergänzungsmitteln nicht als reines Metall eingesetzt. Das Magnesium-Ion (Mg2+) ist mit einem sogenannten Verbindungspartner verbunden. Je nachdem, welcher Stoff verwendet wird, entstehen unterschiedliche Magnesiumverbindungen.
So wird Magnesium beispielsweise mit Citrat, einem Salz der Zitronensäure, mit Malat, einem Salz der Apfelsäure, oder mit Glycin, einer Aminosäure, verbunden.
Diese unterschiedlichen Verbindungen können sich unter anderem hinsichtlich Löslichkeit, chemischer Struktur und Bioverfügbarkeit unterscheiden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen allerdings, dass sich daraus keine einfache Rangliste nach dem Motto „eine Magnesiumform ist immer die beste“ ableiten lässt. Die Ergebnisse hängen unter anderem von der jeweiligen Verbindung, der Dosierung und weiteren Faktoren ab.
Was bedeutet „elementares Magnesium“?
Ein wichtiger Punkt beim Vergleich verschiedener Magnesiumprodukte wird häufig übersehen: Die Menge der Magnesiumverbindung ist nicht identisch mit der Menge an Magnesium.
Ein Teil der Verbindung besteht jeweils aus dem Verbindungspartner. Deshalb sollte beim Vergleich von Magnesiumpräparaten immer auf die tatsächlich ausgewiesene Menge an elementarem Magnesium geachtet werden.
Genau dieser Unterschied erklärt beispielsweise, warum 1.000 mg einer Magnesiumverbindung nicht automatisch 1.000 mg Magnesium entsprechen.
Magnesium-Citrat – die klassische Magnesiumform
Magnesium-Citrat gehört zu den bekanntesten Magnesiumverbindungen. Chemisch handelt es sich um ein Magnesiumsalz der Zitronensäure.
Citrat ist ein organischer Verbindungspartner. Magnesium-Citrat zeichnet sich unter anderem durch eine gute Wasserlöslichkeit aus und gehört zu den häufig verwendeten Magnesiumformen.
Übersichtsarbeiten zeigen, dass sich Magnesiumverbindungen hinsichtlich ihrer Bioverfügbarkeit unterscheiden können. Magnesium-Citrat zählt dabei zu den gut untersuchten organischen Magnesiumverbindungen.
Für wen ist Magnesium-Citrat interessant?
Magnesium-Citrat ist besonders interessant für Menschen, die eine klassische und gut etablierte Magnesiumverbindung für die tägliche Magnesiumversorgung suchen.
Magnesium selbst trägt unter anderem zu einer normalen Muskelfunktion, einer normalen Funktion des Nervensystems und einem normalen Energiestoffwechsel bei.
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Magnesiumbisglycinat – Magnesium und Glycin kombiniert
Beim Magnesiumbisglycinat ist Magnesium mit Glycin verbunden. Glycin ist eine Aminosäure. Die Bezeichnung „Bisglycinat“ weist darauf hin, dass ein Magnesium-Ion mit zwei Glycin-Einheiten verbunden ist.
Damit unterscheidet sich diese Verbindung deutlich von Magnesium-Citrat oder Magnesium Malat. Magnesiumbisglycinat wird häufig als Aminosäure-Chelat bezeichnet.
Warum wird Magnesiumbisglycinat häufig am Abend gewählt?
Glycin spielt im zentralen Nervensystem eine wichtige Rolle. Deshalb wird Magnesiumbisglycinat häufig in die Abendroutine integriert.
Auch die aktuelle Forschung macht diese Magnesiumform interessant: Eine 2025 veröffentlichte randomisierte, placebokontrollierte Studie mit 155 Erwachsenen mit selbstberichteten Schlafproblemen untersuchte täglich 250 mg elementares Magnesium aus Magnesiumbisglycinat. Die Magnesiumgruppe zeigte gegenüber Placebo eine kleine, aber statistisch signifikante Verbesserung der Insomnie-Schwere.
Die Autoren bewerten den Effekt jedoch entsprechend vorsichtig und betonen, dass weitere Forschung notwendig ist. Magnesiumbisglycinat sollte daher nicht als Schlafmittel verstanden werden.
Für wen ist Magnesiumbisglycinat interessant?
Für Menschen, die Magnesium mit Glycin bevorzugen und ihr Magnesium gerne in ihre abendliche Routine integrieren.
Magnesium Malat – interessant für aktive Menschen?
Magnesium Malat ist eine Verbindung aus Magnesium und Malat, der Salzform der Apfelsäure.
Damit unterscheidet sich Magnesium Malat chemisch von Citrat und Bisglycinat:
Citrat → Verbindung mit Citrat
Malat → Verbindung mit Malat
Bisglycinat → Verbindung mit Glycin
Malat spielt eine Rolle im Citratzyklus, einem zentralen Stoffwechselweg der Energiegewinnung in den Zellen. Gleichzeitig trägt Magnesium selbst zu einem normalen Energiestoffwechsel und zu einer normalen Muskelfunktion bei.
Dadurch ist Magnesium Malat besonders interessant für Menschen, die sich mit Sport, Bewegung und einem aktiven Lebensstil beschäftigen.
Wichtig ist jedoch: Aus der Beteiligung von Malat am Energiestoffwechsel lässt sich nicht ableiten, dass Magnesium Malat automatisch die sportliche Leistung steigert.
Für wen ist Magnesium Malat interessant?
Für aktive Menschen und Sportler, die eine Magnesiumverbindung mit Malat bevorzugen und Magnesium im Zusammenhang mit normalem Energiestoffwechsel und normaler Muskelfunktion betrachten.
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Magnesium-L-Threonat – eine besondere Magnesiumverbindung
Magnesium-L-Threonat unterscheidet sich chemisch deutlich von den klassischen Citrat-, Malat- und Bisglycinat-Verbindungen.
Diese Magnesiumform ist besonders interessant, weil sie in der Forschung im Zusammenhang mit kognitiven Funktionen, Schlaf und Tagesfunktion untersucht wird.
Eine randomisierte, placebokontrollierte Studie aus dem Jahr 2024 untersuchte Magnesium-L-Threonat bei Erwachsenen mit selbstberichteten Schlafproblemen. Dabei wurden unter anderem Verbesserungen bestimmter objektiver Schlafparameter sowie verschiedener Parameter der Tagesfunktion beobachtet.
Eine weitere randomisierte Studie mit 100 Erwachsenen untersuchte Magnesium-L-Threonat über sechs Wochen. Dabei wurden unter anderem bestimmte kognitive Messwerte und subjektive Schlafparameter untersucht. Die Ergebnisse sind interessant, müssen jedoch aufgrund der noch begrenzten Studienlage entsprechend eingeordnet werden.
Für wen ist Magnesium-L-Threonat interessant?
Für Menschen, die sich gezielt für diese spezielle Magnesiumverbindung interessieren und Wert auf eine Magnesiumform legen, die aktuell im Zusammenhang mit Schlaf und kognitiven Funktionen wissenschaftlich untersucht wird.
Wichtig: Aus den bisherigen Studien lässt sich kein pauschales Versprechen ableiten, dass Magnesium-L-Threonat Schlaf oder Gedächtnis verbessert.
Tri-Magnesiumdicitrat – Citrat ist nicht gleich Citrat
Auch Tri-Magnesiumdicitrat gehört zu den Citratverbindungen. Trotzdem ist es chemisch nicht identisch mit dem klassischen Magnesium-Citrat.
Der Unterschied liegt unter anderem im Verhältnis zwischen Magnesium und Citrat innerhalb der Verbindung. Dadurch kann sich auch der Anteil an elementarem Magnesium unterscheiden.
Das zeigt sehr anschaulich, warum beim Vergleich von Magnesiumprodukten nicht nur die Menge des eingesetzten Rohstoffs betrachtet werden sollte.
Für wen ist Tri-Magnesiumdicitrat interessant?
Für Menschen, die eine Citratverbindung bevorzugen und gleichzeitig auf einen vergleichsweise hohen Anteil an elementarem Magnesium achten.
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Magnesium 5 Komplex – fünf Magnesiumverbindungen in einem Produkt
Warum sich auf nur eine Magnesiumform festlegen?
Unser Magnesium 5 Komplex + aktives Vitamin B6 (P5P) kombiniert fünf verschiedene Magnesiumverbindungen:
Tri-Magnesiumdicitrat
Magnesium-L-Threonat
Magnesiumcarbonat
Magnesiummalat
Magnesiumbisglycinat
Zusätzlich enthält der Komplex Vitamin B6 in Form von Pyridoxal-5-Phosphat (P5P).
Der besondere Ansatz dieses Produkts liegt somit in der Kombination verschiedener Magnesiumverbindungen. Statt sich auf eine einzelne Verbindung festzulegen, werden unterschiedliche Formen in einer Rezeptur miteinander kombiniert.
Für wen ist der Magnesium 5 Komplex interessant?
Für Menschen, die verschiedene Magnesiumverbindungen in einem Produkt kombinieren möchten und sich nicht auf eine einzige Magnesiumform festlegen wollen.
Natürliches Magnesium aus Meerwasser – hier steht die Rohstoffquelle im Mittelpunkt
Bei unseren natürlichen Magnesium Tabletten aus Meerwasser liegt die Besonderheit nicht in einer einzelnen klassischen Magnesiumverbindung wie Citrat oder Bisglycinat, sondern in der Herkunft des Magnesiumrohstoffs.
Das Magnesium stammt aus einer marinen Rohstoffquelle. Damit verfolgt das Produkt einen anderen Ansatz als klassische Einzelverbindungen.
Wichtig: Die Herkunft aus Meerwasser bedeutet nicht automatisch, dass Magnesium besser aufgenommen wird oder eine höhere Wirkung besitzt. Sie beschreibt vielmehr die Quelle des eingesetzten Rohstoffs und kann für Verbraucher interessant sein, denen die Herkunft wichtig ist.
Für wen ist natürliches Magnesium aus Meerwasser interessant?
Für Menschen, die bei ihrem Magnesiumprodukt Wert auf eine marine Rohstoffquelle legen.
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Welches Magnesium für welchen Bedarf?
Eine pauschale Antwort auf die Frage „Welches Magnesium ist das beste?“ gibt es nicht. Die Wahl kann vielmehr davon abhängen, welche Verbindung und welche Eigenschaften für die eigenen Vorstellungen interessant sind.
Wenn Sie Magnesium suchen ...
Interessante Magnesiumform
für die klassische tägliche Magnesiumversorgung
Magnesium-Citrat
mit Glycin und für die Abendroutine
Magnesiumbisglycinat
im Zusammenhang mit einem aktiven Lebensstil
Magnesium Malat
mit besonderem Interesse an der aktuellen Forschung zu Schlaf und kognitiven Funktionen
Magnesium-L-Threonat
eine Citratverbindung mit vergleichsweise hohem Magnesiumanteil
Tri-Magnesiumdicitrat
verschiedene Magnesiumverbindungen in einem Produkt
Magnesium 5 Komplex
Magnesium aus einer marinen Rohstoffquelle
Natürliches Magnesium aus Meerwasser
Was bewirkt Magnesium grundsätzlich im Körper?
Unabhängig von der gewählten Verbindung steht letztlich derselbe Mineralstoff im Mittelpunkt: Magnesium.
Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion, einer normalen Funktion des Nervensystems, einem normalen Energiestoffwechsel und einem normalen Elektrolytgleichgewicht bei. Außerdem trägt Magnesium zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei.
Diese gesundheitsbezogenen Aussagen beziehen sich auf Magnesium als Mineralstoff und nicht auf eine bestimmte Magnesiumverbindung.
Fazit: Die Verbindung macht den Unterschied
Magnesium-Citrat, Magnesiumbisglycinat, Magnesium Malat, Magnesium-L-Threonat und Tri-Magnesiumdicitrat liefern alle Magnesium – doch sie unterscheiden sich in ihrer chemischen Verbindung und ihren Eigenschaften.
Wer eine klassische Magnesiumform sucht, findet mit Magnesium-Citrat eine bewährte Variante. Magnesiumbisglycinat verbindet Magnesium mit der Aminosäure Glycin und wird häufig in die Abendroutine integriert. Magnesium Malat verbindet Magnesium mit Malat und ist deshalb insbesondere für Menschen mit einem aktiven Lebensstil interessant. Magnesium-L-Threonat ist eine besondere Magnesiumform, die aktuell unter anderem im Zusammenhang mit Schlaf und kognitiven Funktionen erforscht wird.
Tri-Magnesiumdicitrat ist eine weitere Citratverbindung mit einer anderen chemischen Zusammensetzung. Wer mehrere Magnesiumformen kombinieren möchte, findet im Magnesium 5 Komplex fünf verschiedene Magnesiumverbindungen in einer Rezeptur. Und wer bei der Auswahl zusätzlich auf die Herkunft des Rohstoffs achtet, kann sich für natürliches Magnesium aus Meerwasser entscheiden.
Das „beste Magnesium“ gibt es deshalb nicht für jeden gleichermaßen. Entscheidend ist vielmehr, welche Magnesiumverbindung, welcher Magnesiumgehalt und welche Produktzusammensetzung zu den eigenen Vorstellungen passen.
Wissenschaftliche Quellen
Für die fachlichen Aussagen in diesem Beitrag wurden unter anderem folgende wissenschaftliche Veröffentlichungen und offizielle Informationen herangezogen:
Pardo MR et al. – „Bioavailability of magnesium food supplements: A systematic review“, Nutrition, 2021.
Merschmann R et al. – „Bioavailability of Magnesium and Potassium Salts Used as Potential Substitutes for Sodium Chloride in Human Nutrition: A Review“, Molecular Nutrition & Food Research, 2025.
Schuster J et al. – „Magnesium Bisglycinate Supplementation in Healthy Adults Reporting Poor Sleep: A Randomized, Placebo-Controlled Trial“, 2025.
Liu et al. – „Magnesium-L-threonate improves sleep quality and daytime functioning in adults with self-reported sleep problems: A randomized controlled trial“, 2024.
Lopresti AL, Smith SJ. – „The effects of magnesium L-threonate on cognitive performance and sleep quality in adults“, 2026.
Europäische Kommission – Nutrition and Health Claims.
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02.09.2026, 12:20
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