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Der Nährstoffmangel-Test: Fehlt Ihnen ein Vitamin oder Mineralstoff? – Finden Sie es heraus

10.04.2019 10:30 / vitalundfitmit100 GmbH

Erst klopft er zart. Hören Sie verärgert weg, rennt er bald die Tür ein und steht plötzlich mitten in Ihrem Leben: Der Nährstoffmangel. Zerstörerisch fegt er durch den Körper, angetrieben von fehlenden Vitaminen und zu wenigen Mineralstoffen. Die Folge: Beschwerden von Müdigkeit bis hin zu Gedächtnisproblemen.

Irgendwie kommt Ihnen das bekannt vor – Sie fühlen sich in letzter Zeit einfach anders: müde, erschöpft oder kränklich? Dann finden Sie mit unserem Nährstoffmangel-Test heraus, ob Ihnen eventuell ein Vitamin oder Mineralstoff fehlt.

Nährstoffmangel erkennen und behandeln

Einen Arzt ersetzen kann unser Nährstoffmangel-Test natürlich nicht – er soll Ihnen vielmehr als erste Orientierung dienen. Wenn Sie sich in einem der Punkte wiederfinden, machen Sie bitte einen Termin. Verzichten Sie zudem auf selbstständige Behandlungen – und zwar insbesondere dann, wenn bisher kein Mangel ärztlich festgestellt wurde. Auch eine Überdosierung von Nährstoffen durch Nahrungsergänzungsmittel führt teilweise zu Beschwerden.

Der Nährstoffmangel-Test: Das sind die Symptome

1. Müdigkeit

Eigentlich haben Sie gut geschlafen – diese Nacht, die letzte und auch die vorletzte. Trotzdem müssen Sie sich immer wieder strecken und gähnen, der Schlaf hängt in Ihren Augen, Sie kommen morgens schlecht aus dem Bett und kaum haben Sie es verlassen, vermissen Sie die warmen Kissen. Wenn Sie trotz passender Schlafgewohnheiten unter häufiger Müdigkeit leiden, fehlt Ihnen eventuell einer der folgenden Nährstoffe:

  •   Vitamin D: Steinpilze, Avocado
  •   Eisen: Weizenkleie, Kürbiskerne, Linsen
  •   B12: Leber, Niere
  •   Jod: Algen, jodiertes Speisesalz
  •   B5: Speisekleie, Erbsen, Haferflocken

2. Muskelkrämpfe

Sie kommen ohne Vorwarnung und schlagen mit so viel Kraft zu, dass Betroffene erschrocken nach Luft schnappen: Muskelkrämpfe. Besonders häufig fallen sie über unsere Waden her. Der Muskel bleibt einige Sekunden und manchmal sogar Minuten hart und starr, während ein höllischer Schmerz durch den Körper zieht. Kommt Ihnen bekannt vor? Unter Umständen steckt ein Mangel dahinter:

  •   Vitamin D: Steinpilze, Avocado
  •   Magnesium: Weizenkleie, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne
  •   Calcium: Grünkohl, Fenchel, Spinat

3. Immunschwäche

Ihr Arbeitskollege ist krank, das Kind liegt mit Fieber im Bett oder der Partner klagt über Husten – und Sie wissen schon: Sie sind als nächstes dran. Denn in letzter Zeit scheint Ihr Immunsystem irgendwie nicht mehr so gut zu arbeiten wie früher. Sie erkranken öfter als gewöhnlich und als wäre das nicht genug, verlaufen die Infektionen schwerer. Außerdem fühlen Sie sich schon seit einer längeren Zeit kränklich – schlapp und müde. Vielleicht fehlt Ihnen:

  •   Folsäure: Vollkornprodukte, Spinat, Erbsen
  •   Vitamin C: Acerola, Hagebutte, Kiwi
  •   B6: Speisekleie, Linsen, Sojabohnen

4. Brüchige Nägel

Brüchige Nägel werden vor allem dann zum Ärgernis, wenn Sie im direkten Kundenkontakt arbeiten – oder wenn Ihre Nägel so einreißen, dass es blutet und schmerzt. Insbesondere Onychoschisis weist auf einen Mangel hin. Hier splittern die Nägel schichtweise ab – eventuell, weil es Ihnen an einem der folgenden Nährstoffe fehlt:

  •   Calcium: Grünkohl, Fenchel, Spinat
  •   Eisen: Weizenkleie, Kürbiskerne, Linsen
  •   Biotin: Haferflocken, Speisekleie, Sojabohnen
  •   Vitamin C: Acerola, Hagebutte, Kiwi

5. Konzentrationsschwäche

Konzentrationsschwäche liegt vor, wenn Sie immer öfter nicht bei der Sache bleiben. Ihre Gedanken schweifen ab, kreisen um völlig andere Dinge – und die eigentliche Aufgabe bleibt auf der Strecke.

Wichtig: Konzentrationsprobleme wegen Lärm, schlechtem Licht, zu wenig Schlaf, Hitze, verbrauchter Luft oder Alkoholkonsum am vorherigen Tag zählen nicht als Konzentrationsschwäche. Diese macht sich erst bemerkbar, wenn alle anderen Umstände passen und Sie über mehrere Tage und Wochen hinweg dennoch starke Aufmerksamkeitseinbußen wahrnehmen und sich schnell ablenken lassen. Dahinterstecken kann ein Mangel an unterschiedlichen Nährstoffen:

  •   Eisen: Weizenkleie, Kürbiskerne, Linsen
  •   Magnesium: Weizenkleie, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne
  •   B-Vitamine
  •   B12: Leber, Niere

6. Blässe

Der Hauttyp hängt eng mit unserer erblichen Geografie zusammen: Je höher die UV-Strahlung, desto mehr Farbpigmente bildet unsere Haut und sie erscheint dementsprechend heller oder dunkler. Ein sehr heller Hauttyp ist vor allem unter Nordeuropäern verbreitet. Aber: Wenn Sie öfter auf Blässe angesprochen werden oder Sie Ihnen selbst auffällt, kann Sie ein Mangelsymptom sein und auf folgende Mängel hinweisen:

  •   Eisen: Weizenkleie, Kürbiskerne, Linsen
  •   B12: Leber, Niere
  •   B5: Speisekleie, Erbsen, Haferflocken

Trockene Haut spannt und juckt. An Schienbeinen, Ellbogen, Unterarmen, Händen und Füßen wächst der Drang, sich zu kratzen. Vor allem im Gesicht bildet mangelnde Flüssigkeit gerötete oder raue Stellen und kleine Schuppen.

Die Haut zieht sich pergamentartig zusammen und wirkt spröde und fahl. In den meisten Fällen stecken äußere Einflüsse wie Hitze, Kälte, Sonne, Wasser oder falsche Pflegegewohnheiten hinter den Beschwerden. Oft bringen Betroffene auch eine Veranlagung für trockene Haut mit. Bemerken Sie die Trockenheit seit längerem, liegt das eventuell an einem Mangel.

  •   Eisen: Weizenkleie, Kürbiskerne, Linsen
  •   Jod: Algen, jodiertes Speisesalz
  •   Vitamin A: Möhren, Grünkohl, Spinat, Feldsalat
  •   Biotin: Haferflocken, Speisekleie, Sojabohnen

8. Kopfschmerzen

Ihr Kopf dröhnt und pocht, vielleicht spüren Sie ein heftiges Stechen. In den Schläfen, der Stirn, am Hinterkopf oder oben drauf. Kopfschmerzen entstehen meistens dann, wenn sich Ihre Kopf-, Nacken- oder Kaumuskeln verkrampfen.

  •   Magnesium: Weizenkleie, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne
  •   Eisen: Weizenkleie, Kürbiskerne, Linsen
  •   B2: Mandeln, Sojabohnen, Champignons
  •   B12: Leber, Niere
  •   B5: Speisekleie, Erbsen, Haferflocken
  •   Folsäure: Vollkornprodukte, Spinat, Erbsen

9. Vergesslichkeit

Jetzt stehen Sie hier und wissen gar nicht mehr, warum. Ratlos wandern Sie durch die Küche oder das Wohnzimmer – vorhin war es Ihnen doch so wichtig, eilig aufzuspringen und den Raum zu wechseln. Vielleicht vergessen Sie manchmal mitten im Satz, wie dieser weitergeht oder Sie erinnern sich nicht mehr an den Namen der neuen Arbeitskollegin.

Zunächst: Vergesslichkeit ist gar nicht ungewöhnlich und nicht per se ein Anzeichen für Nährstoffmangel oder Demenz. Wir alle vergessen hin und wieder Dinge. Vor allem Stress oder Schlaflosigkeit fördern Erinnerungslücken. Auf jeden Fall zum Arzt sollten Sie, wenn die Beschwerden zunehmen oder Sie Probleme haben, sich Dinge zu merken, die Sie sich vorher einfach einprägen konnten. Eventuell leiden Sie an einem Mangel:

  •   B12: Leber, Niere
  •   Folsäure: Vollkornprodukte, Spinat, Erbsen

10. Eingerissene Mundwinkel und Lippen

Eigentlich würden Sie gerne einen Apfel essen. Aber Sie wissen ganz genau: Wenn Sie das tun, jagt die Säure in den eingerissenen Mundwinkeln Ihnen einen brennenden Schmerz durchs Gesicht. Entzündungen, Krusten und Rötungen entstehen.

Erkältungen, Kälte und trockene Heizungsluft nehmen der Haut Feuchtigkeit – deswegen springen Mundwinkel und Lippen im Winter besonders gerne auf. Ist das Klima hingegen mild und verschwinden die Beschwerden trotz passender Pflegeprodukte nicht, liegt eventuell ein Mangel vor.

  •   Eisen: Weizenkleie, Kürbiskerne, Linsen
  •   Zink: Kürbiskerne, Haferflocken, Paranüsse
  •   Vitamin C: Acerola, Hagebutte, Kiwi
  •   B2: Mandeln, Sojabohnen, Champignons
  •   B6: Speisekleie, Linsen, Sojabohnen

Fazit: Mit Mangelsymptomen immer zum Arzt

Jeder einzelne Nährstoff – ganz egal ob Vitamin, Mineralstoff oder Spurenelement – übernimmt in Ihrem Körper vielfältige Aufgaben. Sobald er fehlt, gerät das Gleichgewicht durcheinander und es kommt zu Beschwerden. Zunächst fallen sie kaum auf. Entwickelt sich jedoch ein schwerwiegender Mangel, hat das auch schwerwiegende Folgen. Schenken Sie deswegen ersten Mangelsymptomen genug Aufmerksamkeit und gehen Sie rechtzeitig zum Arzt.