Mit Sorgfalt und einem Herz für lebende Prozesse handgefertigt in Deutschland. ❤

zurück zur Übersicht

Plastikfrei einkaufen: 11 erstaunlich einfache Tipps um bis zu 38 Kilo Plastik zu sparen

29.11.2019 08:23 / vitalundfitmit100 GmbH

plastikfrei einkaufen

Rund 40 Prozent des europäischen Kunststoffs geht auf eine Sache zurück: Plastikverpackungen. Die gute Nachricht: Wir alle können hier ansetzen – ohne unser Leben auf den Kopf zu stellen und doch mit enormen Auswirkungen. Kaufen Sie möglichst plastikfrei ein und sparen Sie auf diese Weise bis zu 38 Kilo Kunststoff im Jahr. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Beitrag…

1. Kochen Sie so oft wie möglich frisch

Es gibt ein Geheimnis, mit dem Sie unglaubliche Mengen an Plastik sparen: Kochen Sie so oft wie möglich frisch. Denn: Obst, Gemüse, Reis, Nudeln, Kartoffeln und Hülsenfrüchte können Sie problemlos zu 100% plastikfrei kaufen – vorausgesetzt Sie wissen, wie. Mehr dazu lesen Sie in den folgenden Absätzen.

Das könnte Sie auch interessieren:
Brokkolisamen: Eine potentielle Wirkung gegen Krebs?

2. Verwenden Sie Baumwollnetze für Obst und Gemüse

Obst- und Gemüsenetze ersetzen Woche für Woche Plastiktüten an der Frischetheke. Und hier kommt mit der Zeit einiges zusammen. Angenommen, Sie kaufen wöchentlich jeweils drei unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten: Das macht sechs Plastikbeutel die Woche, 24 im Monat, 288 im Jahr, 2880 im Jahrzehnt.

Kurz: Mit Baumwollnetzen verzichten Sie auf unglaubliche Müllmengen – ganz ohne Aufwand.

3. Kaufen Sie frisches Brot im Brotbeutel

Was bei Obst und Gemüse gut funktioniert, klappt auch bei Brot und Brötchen. Verzichten Sie auf abgepacktes Brot aus dem Supermarkt und kaufen Sie stattdessen öfter beim Bäcker ein. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, bringt einen Brotbeutel mit.

4. Einwegflaschen ade: Her mit einer wiederverwendbaren Trinkflasche

Wussten Sie, dass viele Pfandflaschen kein weiteres Mal befüllt werden? Pfand wegbringen schützt nur auf eine Weise die Umwelt: Die Flaschen landen weniger in der Natur – und das ist auch gut so. Trotzdem: Da geht mehr!

Unser Tipp: Kaufen Sie eine wiederverwendbare Trinkflasche und befüllen Sie diese mit Leitungswasser, Tee oder selbst gemischten Säften aus Mehrweg-Glasflaschen.

Wer pro Tag zwei Liter trinkt, spart auf diese Weise 14 PET-Flaschen pro Woche. Im Monat kommen wir auf 56 Stück und im Jahr auf 672.

5. Müsliriegel, Süßigkeiten und Co. selber machen

Vor allem Müsliriegel, Kekse, Bonbons und andere Süßigkeiten werden gerne einzeln verpackt – mag praktisch sein, bedeutet aber vor allem eins: Müll. Wer Zeit und Lust hat, kann hier vieles selber machen. Wer keine Zeit oder keine Lust hat, findet trotzdem Alternativen:

  • Kaufen Sie Weingummi und Bonbons an der Bude oder gleich in der XXL-Dose – die besteht zwar ebenfalls aus Plastik. Trotzdem fällt hier weniger Müll an.
  • Wählen Sie lieber eine Tafel Schokolade als einzeln verpackte Schokoriegel.
  • Nehmen Sie Süßigkeiten vom Weihnachts- oder Jahrmarkt mit. Am besten eine eigene Dose einstecken und diese befüllen lassen.
  • Wie wäre es mit Kuchen statt Schokolade oder Müsliriegel? Selbst gemacht oder eben aus der Bäckerei.

6. Wurst, Käse, Fleisch & Milch plastikfrei kaufen

Klappt nicht bei allen Fleisch- und Käsetheken, ist aber trotzdem einen Versuch wert: Bringen Sie eine Dose mit und bitten Sie die Verkäufer, Ihre gewünschte Ware abzupacken. Manche Filialen lehnen eigene Behälter aus Hygieneproblemen ab – viele andere wiederum freuen sich über Ihr Umweltbewusstsein.

Milch können Sie bei Bauern und sogenannten Milchtankstellen in Mehrweg-Glasflaschen kaufen. Oder: Sie stellen Ihre eigene Hafer-, Haselnuss- oder Sojamilch her.

Das könnte Sie auch interessieren:
Gotu Kola: Vielfältige Wirkungen durch Studien belegt?

7. Unverpacktläden nutzen

Unverpacktläden sind ein wahres Paradies für Umweltfreunde. Nehmen Sie Ihre eigenen Behälter mit und kaufen Sie alles zu 100% plastikfrei: Von Müsli und Nüssen, bis hin zu Flüssigseife, Waschmittel, Spülmittel oder Shampoo.

Sie wissen nicht, ob es in Ihrer Nähe einen Unverpacktladen gibt? Hier finden Sie es heraus: https://wastelandrebel.com/de/liste-unverpackt-laeden/.

8. Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte und Co. ohne Plastik

Gerade in ländlichen Gebieten sind Unverpacktläden leider immer noch eine Seltenheit. Mittlerweile verkaufen auch Onlineshops viele Lebensmittel in nachhaltigen Verpackungen. Wer Nudeln, Reis oder Hülsenfrüchte ohne Plastik kaufen will, wird mit einer kurzen Online-Recherche schnell fündig.

Wir nutzen für einen großen Teil unserer Sortiments übrigens Papierverpackungen. Durch die Verschlussmöglichkeit bleiben Gewürze, Trockenfrüchte, Studentenfutter sowie Gemüse- und Fruchtpulver auch lange frisch.

9. Holzkorb, Leinenbeutel, Rucksack: Ökologischer Transport

Wer sich für Nachhaltigkeit interessiert, kann diesen Tipp wahrscheinlich nicht mehr hören. Weil er so wichtig ist, erwähnen wir ihn trotzdem. Plastikfrei einkaufen bringt am Ende wenig, wenn Sie für den Transport zur Einweg-Plastiktüte greifen. Besser: Ein Holzkorb, Leinenbeutel oder Rucksack.

Am besten legen Sie immer einen Beutel ins Auto oder die Alltagstasche – für spontane Einkäufe. Trotz des guten Vorsatzes vergessen? Kein Problem: Transportieren Sie Ihren Einkauf in einem leeren Palettenregal aus dem Supermarkt. Anschließend im Altpapier entsorgen oder wiederverwenden.

10. Putzmittel selber machen

Putzmittel belasten unseren Planeten mindestens auf zweifache Weise. Erstens: Sie stecken beinahe immer in Kunststoffverpackungen. Zweitens: Sie spülen Mikroplastik und Schadstoffe in unser Wasser, von denen manche selbst moderne Filteranlagen vor Herausforderungen stellen.

Besser: Selber machen! Einige Ideen und Rezepte finden Sie in unserem Blogbeitrag zum Thema Natron.

11. Nachhaltige Kosmetik verwenden

Nicht nur Lebensmittel lassen den Plastikberg wachsen – auch Kosmetika tragen ihren Teil dazu bei. Achten Sie bei dem Einkauf auf folgende Punkte, um den gelben Sack zum Schrumpfen zu bringen:

  • Verwenden Sie feste Seife statt Flüssigseife oder Duschgel
  • Probieren Sie festes Shampoo aus
  • Kaufen Sie ein hochwertiges Aloe Vera Gel im Glas – natürlicher gehts kaum und Aloe Vera eignet sich für beinahe alle Hauttypen
  • Machen Sie Ihr Deo in wenigen Minuten selbst (Link)
  • Weniger ist mehr gilt auch bei Kosmetik. Zu viele (unnötige) Produkte belasten die Haut. Wählen Sie Ihre Kosmetika deswegen bewusst aus und lassen Sie das eine oder andere Produkt lieber im Regal stehen – auch "Verzicht" spart Plastik.
  • Achten Sie auf Kosmetika ohne Mikroplastik. Dieses erkennen Sie an folgenden Begriffen und Abkürzungen: Acrylate Copolymer (AC), Acrylate Crosspolymer (ACS), Polyamide (PA, Nylon-6, Nylon-12), Polyacrylate (PA), Polymethylmethacrylate (PMMA), Polyethylene (PE), Polyethylenterephthalat (PET), Polypropylene (PP), Polystyrene (PS), Polyurethane (PUR)

Fazit: Einfach plastikfrei einkaufen

Ohne großen Aufwand möglichst plastikfrei einkaufen – geht das? Ja! Einige Tipps haben Sie nun kennengelernt. Wir sind sicher: Setzen Sie diese um, können Sie den Inhalt Ihres gelben Sacks um mindestens 50% reduzieren.

Glauben Sie nicht? Probieren Sie es aus und berichten Sie uns gerne von Ihren Erfahrungen. Natürlich freuen wir uns auch über weitere Ideen und Tipps aus Ihrem Repertoire…

Marcel
Über den Autor: Marcel H.

Marcel ist CEO der vitalundfitmit100 GmbH. Seine Leidenschaft ist die alternative Gesundheit für Mensch und Tier. Seit vielen Jahren bereits befasst er sich intensiv mit den unterschiedlichsten Themen wie Gesundheit, Spiritualität und Wohlbefinden. Marcel gilt als Koryphäe auf seinem Gebiet, arbeitet und erarbeitet weltweit im Hintergrund an zahlreichen Projekten und Büchern mit.

Diese Seite verwendet Google Analytics. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, klicken Sie auf 'Nein'. Andernfalls klicken Sie bitte auf 'Ja'.

Ja