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Natron anwenden: 10 Tipps für Haushalt, Kosmetik & Co.

08.11.2019 16:03 / vitalundfitmit100 GmbH

natron anwenden

Natron gehört in jeden Haushalt. Denn das Pulver ersetzt mindestens die Hälfte Ihrer Putzmittel und so manche Kosmetika – ohne unsere Umwelt zu belasten. Was Sie mit Natron alles anstellen können, das erfahren Sie hier.

Was ist Natron?

Natron kommt als Mineral in der Natur vor. Genauso gut lässt es sich aus Kochsalz gewinnen. Heißt: Es ist absolut natürlich und richtet keinerlei Schaden an. Allerdings sollten Sie Natron nicht mit Waschsoda verwechseln. Während Ersteres sich auch für innere Anwendungen eignet, darf Letzteres ausschließlich im Haushalt zum Einsatz kommen.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen 10 Tipps, wie Sie Natron am besten anwenden:

1. Deo selber machen

Natron ist ein hervorragender Geruchskiller – perfekt, um ein aluminiumfreies, natürliches Deo selber herzustellen. Und das geht sogar viel leichter, als Sie wahrscheinlich denken.

Das benötigen Sie:

  • 150 Milliliter Wasser
  • 1 bis 2 Teelöffel Speisestärke
  • 2 Teelöffel Natron
  • 3 Tropfen Salbeiöl
  • optional: Ätherische Öle für den Duft

Zubereitung:

Lösen Sie die Speisestärke in etwas kaltem Wasser auf und bringen Sie die restliche Flüssigkeit zum Kochen. Stärke hinzugeben, gut umrühren und abkühlen lassen. Anschließend Natron und ätherische Öle untermischen.

Sie können das Deo in einen leeren Roll-on-Spender füllen oder in ein Glas mit Schraubverschluss. Bei Letzterem mit den Fingern eine kleine Menge entnehmen und unter den Achseln verreiben.

2. Wäsche waschen – Schweißgeruch ade

Manchmal ist er einfach hartnäckig: Der Schweißgeruch im Sport-Shirt. Vor allem dann, wenn Sie ungerne Waschmittel mit vielen Zusätzen nutzen und lieber auf Öko-Qualität setzen. Das können Sie weiterhin tun, ohne auf frische Wäsche verzichten zu müssen.

Geben Sie 2 Teelöffel Natron mit ins Waschmittelfach und alle unangenehmen Gerüche verschwinden. Ohne Chemie.

3. Putzen: (Fast) das ganze Haus ökologisch reinigen

Chemische Reiniger belasten unser Abwasser. Besser: Natürlich Putzen – gerne mit Natron. Das Pulver zeigt sich hier unglaublich vielfältig und ersetzt mindestens die Hälfte Ihrer herkömmlichen Reiniger.

Kalk entfernen:
Lösen Sie zwei Esslöffel Natron in 500 Milliliter warmen Wasser auf. Bei Bedarf ätherisches Öl hinzugeben und alle Armaturen abwischen.

Toilette reinigen:
Streuen Sie großzügig Natron in die gesamte Toilettenschüssel. 10 Minuten einwirken lassen, dann gründlich mit der Toilettenbürste schrubben.

Waschbecken/Badewanne:
Bei fester Seife lagern sich gerne Reste im Waschbecken und Badewanne ab. Geben Sie Natron auf den Schwamm und schrubben Sie den Dreck in wenigen Sekunden weg.

Backofen:
Mischen Sie Wasser und Natron in einem Verhältnis von 1:1 zu einer Paste. Verschmutzte Stellen einreiben und über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag mit einem nassen Tuch oder Schwamm entfernen.

Scheuermilch:

Manchmal sind die Flecken zu hartnäckig für ein flüssiges Putzmittel. Bühne frei für Natron. Streuen Sie das Pulver auf den Fleck und schrubben sie ihn weg. Aber Vorsicht – nicht für empfindliche Oberflächen geeignet.

4. Obst und Gemüse waschen

Gerade wenn das Obst und Gemüse nicht aus biologischem Anbau stammt, ist eine gründliche Reinigung wichtig. Lassen Sie ausreichend Wasser ins Spülbecken und geben Sie ca. 2 Esslöffel Natron dazu. Obst und Gemüse kurz baden lassen und bei Bedarf mit frischem Wasser abspülen.

5. Katzenklo geruchsfrei machen

Trotz regelmäßiger Reinigung verströmen Katzenklos schnell unangenehme Gerüche. Lösung: Vermischen Sie das Streu mit Natron.

6. Peeling – 100 Prozent frei von Mikroplastik

Gekauftes Peeling mit Mikroplastik muss nicht sein. Stellen Sie Ihr Peeling einfach selber her:

  • 100 Milliliter Öl
  • 3 Teelöffel Natron
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • optional: Ätherisches Öl für den Duft

Vermischen Sie alle Zutaten zu einer homogenen Masse. Die gewünschten Hautstellen einreiben, sanft massieren und das Peeling anschließend abwaschen – ohne Chemie ins Abwasser spülen.

7. Verfärbungen entfernen – von der Kaffeetasse bis zu den Fugen

Dunkle Fugen, Kaffeeränder in Tassen oder Flecken auf der Tapete – sie alle und mehr lassen sich mit Natron entfernen. Rühren Sie eine Paste aus einem Teil Natron auf einen Teil Wasser an und lassen Sie diese einige Minuten einweichen.

Tipp: Bei dreckigen Fugen das Natron mit einer Zahnbürste einarbeiten.

8. Hülsenfrüchte schneller kochen

Hülsenfrüchte haben viele Vorteile: Sie sind super gesund, vielfältig und lecker. Aber auch einen Nachteil: Sie zu kochen, verschlingt eine halbe Ewigkeit. Natron lässt Linsen, Bohnen und Erbsen schneller gar werden – geben Sie einfach einen Teelöffel des Pulvers zum Kochwasser dazu.

9. Knoblauchfinger loswerden

Zwiebeln, Knoblauch und anderes Gemüse hinterlässt beim Schneiden hartnäckige Gerüche an den Fingern. Streuen Sie sich einen Teelöffel Natron in die Handfläche und verreiben Sie es gründlich. Der Geruch wird schon nach wenigen Momenten verschwunden sein.

10. Verbrannte Töpfe wieder zum Glänzen bringen

Eine Minute nicht aufgepasst und schon klebt der Reis hartnäckig am Topfboden – oder hat sich bereits in Asche verwandelt. Angebrannte Töpfe zu putzen, kostet Zeit und Nerven. Schneller geht es, wenn Sie den Topfboden mit Wasser bedecken, 2 Esslöffel Natron dazugeben und alles aufkochen. Anschließend über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag saubermachen.

Fazit: Vielfältiges Zauberpulver

Egal, ob in der Küche, im Bad oder beim Kochen – Natron vereinfacht viele Dinge und kommt ganz nebenbei der Umwelt zugute. Haben Sie Natron bereits einmal ausprobiert?

Marcel
Über den Autor: Marcel H.

Marcel ist CEO der vitalundfitmit100 GmbH. Seine Leidenschaft ist die alternative Gesundheit für Mensch und Tier. Seit vielen Jahren bereits befasst er sich intensiv mit den unterschiedlichsten Themen wie Gesundheit, Spiritualität und Wohlbefinden. Marcel gilt als Koryphäe auf seinem Gebiet, arbeitet und erarbeitet weltweit im Hintergrund an zahlreichen Projekten und Büchern mit.

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