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Superfoods: Gesund oder schädlich?

28.03.2019 12:30 / vitalundfitmit100 GmbH

Sind Superfoods die versprochenen Nährstoffbomben – oder eigentlich sogar schädlich? Das haben Sie sich bestimmt schonmal gefragt, seit Chiasamen, Quinoa und Co. unseren Markt mit Versprechungen überfluten. Wir sagen: Superfoods sind super. Finden Sie im Folgenden heraus, warum.

1. Hagebutte: Regionale Nährstoffbombe

Hagebutten beweisen: Superfood muss nicht immer exotisch sein. Die rote Beere wächst vor allem auf der nördlichen Erdhalbkugel. Meint: In ganz Europa und in Asien.

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Hagebutten haben einen sehr hohen Vitamin-Gehalt: Sie kommen auf 1500 Milligramm Vitamin C, manche Sorten erreichen sogar 5000 Milligramm. Kaum eine andere regionale Pflanze kann hier mithalten. Und das Beste:

Vitamin C…

  •   trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  •   trägt zu einer normalen Kollagenbildung bei
  •   trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
  •   trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
  •   trägt zur Verringerung von Müdigkeit bei

2. Flohsamen: Natürliches Quellmittel

Wenn Sie genauer hinschauen, sehen Sie es vielleicht: Flohsamen sehen Flöhen sehr ähnlich – deswegen heißen sie, wie sie heißen. Unterschieden wird zwischen indischen Flohsamen und europäischen.

Wie wirken Flohsamen?

Weil Flohsamen durchs Aufquellen ihr Volumen erhöhen und gleichzeitig voller Ballaststoffe stecken, können sie ein schnelles Sättigungsgefühl begünstigen. Darüber hinaus kommen sie gerade mal auf 21 Kalorien pro 100 Gramm. Wichtig: Trinken Sie nach dem Verzehr von Flohsamenschalen genug.

3. Chiasamen: Superfood von Atzeken und Inka

Atzeken liebten Chiasamen und sprachen ihnen unterschiedliche Wirkungen zu. Trotzdem verschwanden die Samen bis 2009 von der Bildfläche. Wie es dazu kam? Spanische Eroberer zerschlugen das Reich der Atzeken und das Wissen um die Samen ging verloren. Sie wurden zwar nach Europa gebracht – aber vor allem, um sie Tieren zu verfüttern.

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Was bringen Chiasamen?

Chiasamen sind zunächst vor allem eins: lecker. Mit ihnen lassen sich außergewöhnliche, neue Speisen kreieren: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Chiapudding? Im Kuchen können sie Eier ersetzen und in der Marmelade den Zucker. Allein das macht sie zu einem hervorragenden Lebensmittel – wussten Sie, dass ein gestrichener Teelöffel Konfitüre auf ca. 10 Gramm Zucker kommt? Die WHO empfiehlt eine maximale Tagesgrenze von 25 Gramm Zucker.

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Aminosäuren, Ballaststoffe, die Vitamine C, E und B1, B2, B3, B9, Eisen (siehe auch: Eisenbisglycinat), Magnesium, Mangan und viele andere Mineralstoffe sowie Spurenelemente runden das Profil der Chiasamen ab.

4. Kurkuma: Gelbe Knolle im Zentrum der Wissenschaft

Kurkuma ist die kleine Schwester des Ingwers – die auf der Familienfeier bei allen Onkeln und Tanten irgendwie beliebter ist. Manche bezeichnen das orange Gewürz sogar als „Zauberknolle“: Seit Jahren steht Kurkuma im Mittelpunkt von Forschungen mit interessanten Ergebnissen.

Warum sollten Sie Kurkuma essen?

In manchen Haushalten kommt Kurkuma (Bio Kurkuma Pulver) vor allem bei Verdauungsproblemen wie Völlegefühl oder einem Blähbauch zum Einsatz. Außerdem schenkt die Knolle Ihnen Nährstoffe: Die Vitamine A, C, B1, B2 und B3 und Mineralstoffe wie Kalzium, Selen, Zink, Chrom, Phosphor.

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Wussten Sie, dass Birkenzucker oft gar nicht aus Birke besteht - sondern aus Stroh oder Maiskolben? Es ist zwar möglich, aus der Baumrinde Zuckerersatz zu gewinnen. Aber meistens landen die Reste von Maiskolben nach einer aufwändigen Verarbeitung im Birkenzuckerpott.

Was ist der Vorteil von Birkenzucker?

Birkenzucker sieht aus wie Zucker und schmeckt wie Zucker. Aber: Es enthält keinen Zucker. Das allein ist wohl Vorteil genug – schließlich begrenzt die WHO unseren Zuckerkonsum auf gerade mal 25 Gramm pro Tag. Mit täglichen ca. 95 Gramm liegen wir deutlich über dem Limit. Grund genug, öfter auf Zucker zu verzichten. Birkenzucker hilft Ihnen dabei – Kaffee und Tee schmecken genauso süß wie immer, lassen aber den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schießen.

Übrigens: Mit Birkenzucker können Sie ganz normal backen und kochen. Bei Rezepten mit großen Zuckermengen empfiehlt es sich zwar nicht, den gesamten Zucker zu ersetzen – aber Sie sparen auch einiges, wenn Sie nur einen Teil austauschen.

6. Quinoa: Uralte Eiweißquelle

Schon die Inka liebten Quinoa (Quinoa Samen) – Menschen kultivieren das Getreide seit mindestens 6000 Jahren. Vor allem im rauen Klima der Anden in einer Höhe von 4000 Metern wächst es gut. Durch den Hype des Korns versuchen sich aber auch immer mehr europäische Hobbygärtner an der Quinoa-Zucht – ein durchaus erfolgsversprechendes Vorhaben, denn Ansprüche hat die Pflanze wenige.

Was bewirkt Quinoa?

Quinoa liefert alle essentiellen Aminosäuren und ganze 14 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm. Das macht das Pseudogetreide zu einer hervorragenden pflanzlichen Proteinquelle. Außerdem enthalten die Samen Ballaststoffe, komplexe Kohlenhydrate und Mineralstoffe wie Eisen, Kalium oder Kalzium. Neben Nudeln und Reis bringen sie eine neue Vielfalt auf den Teller.

7. Kakao: Nicht so ungesund wie Sie denken

Der erste Trinkkakao hatte nicht viel gemeinsam mit unserem heutigen Gebräu – die Maya kochten ihn ohne Zucker: ein herber Genuss. Kakao war schon damals so beliebt, dass er den Azteken sogar als Zahlungsmittel diente.

Welche Wirkung hat Kakao?

Wenn wir von Kakao sprechen, meinen wir reinen Kakao ohne Zucker. In der Bohne stecken wichtige Nährstoffe: Magnesium, Calcium, Eisen und ungesättigte Fettsäuren. Wissenschaftler schätzen, dass Kakao auf rund 300 Inhaltsstoffe kommt. Die gängiste Form ist das klassische Kakao Pulver.

Übrigens: Sie werden in kaum einem anderen pflanzlichen Lebensmittel so viel Magnesium finden. Der Mineralstoff trägt zur Verringerung von Müdigkeit bei, zu einem normalen Energiestoffwechsel, einer normalen Funktion von Nervensystem, Muskeln und Eiweißsynthese. Heute wird der wichtige Mineralstoff auch gerne in Form von Magnesiumcitrat Pulver eingenommen.

8. Hanfsamen: Superfood der Extraklasse

Hanf verdient einen neuen Ruf – denn die Pflanze kann mehr als nur berauschen. Aus Nutzhanf lässt sich zum Beispiel Papier und Kleidung gewinnen. Dieser enthält keine psychoaktiven Substanzen.

Hanfsamen versorgen Sie mit allen essentiellen Aminosäuren, die Ihr Körper zwar braucht – aber nicht selbst herstellen kann. Mit nur drei Esslöffeln kommen Sie bereits auf rund 11 Gramm Eiweiß. Außerdem finden Sie in den Samen mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Omega3- und Omega-6-Fettsäuren im perfekten Verhältnis, sowie Vitamin E, Eisen und andere Spurenelemente.

In unserem Shop führen wir für Sie unter anderem geschälte Hanfsamen und auch Bio Hanföl an, dass aus frischen Hanfsamen gepresst wird.

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Fazit: Superfoods bringen Abwechslung und Nährstoffe auf den Teller.

Damit unser Körper richtig funktioniert, ist er auf Nährstoffe angewiesen: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente spielen für unsere Gesundheit eine große Rolle. Superfoods sind – neben Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen – eine gute Quelle für einige Mikronährstoffe. Außerdem bringen sie neuen Schwung in den Speiseplan und erweitern Ihr Rezeptbuch.

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