29.12.2017 11:56
Autor: vitalundfitmit100 GmbH
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Superfood-Kunde: A wie Açai - Ursprung und Nutzung der „Superbeere“

Die Açai-Beere (sprich "asa i") ist die Frucht der Kohl- oder Acaipalme (Euteroe oleracea), die hauptsächlich im südamerikanischen Amazonasgebiet wächst. Die Früchte sowie Palmherzen werden vor allem in Brasilien als alltägliches Nahrungsmittel genutzt, in manchen Gebieten sogar als Grundnahrungsmittel, das etwa 40% der täglichen Energiezufuhr ausmacht. Die Açai wächst an Palmen, deren Stämme bei einem Durchmesser von bis zu 18 Zentimetern Höhen von bis zu 25 Meter erreichen können. Durch die Mehrstämmigkeit der Palme stirbt sie nach der Ernte der Palmherzen nicht ab. Die Açai wächst an Dolden mit bis zu 1.000 Beeren. Diese sind ca. ein bis zwei Zentimeter groß und sehen ähnlich wie Heidelbeeren aus. Sie sind jedoch etwas größer und dunkler. Zwar haben beide Beeren im unberührten Zustand einen gräulich matten Schleier auf der Oberfläche, aber im Gegensatz zur Heidelbeere hat die Açai einen großen Kern. Dieser ist nicht essbar und macht den Hauptteil der Beere aus, rund 90 Prozent.

Brasilianische Bauern entkernen die Frucht und verarbeiten das Fruchtfleisch vermischt mit Wasser zu einem Getränk. Der Geschmack der Açai-Beere wird als fettig, erdig, teilweise als nussig bezeichnet. Damit ist er für europäische Geschmacksnerven etwas ungewöhnlich. Da die Açai ca. 36 Stunden nach der Ernte verderben, gibt es außerhalb Südamerikas kaum frische Beeren. In Europa wird die Açai als sogenannten „Superfood“ angeboten, zumeist als gefriergetrocknetes Pulver, aber auch als Saft oder gefrorenes Fruchtpüree angeboten. Werden die Beeren nach der Ernte sofort tiefgefroren, bleiben die Inhaltsstoffe weitestgehend erhalten.

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