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Richtig massieren: 9 Fehler, die Sie nicht begehen sollten

21.10.2019 11:35 / vitalundfitmit100 GmbH

richtig massieren

Am Ende eines anstrengenden Arbeitstages sorgt eine Sache für maximale Entspannung: Eine Massage. Aber am besten nicht irgendeine – möglichst gut sollte sie sein. Deswegen verraten wir Ihnen im Folgenden, wie Sie Ihren Partner verwöhnen und richtig massieren können! Auch Sie haben das Zeug zum Profi!

Richtig massieren: Die fünf Grundtechniken für eine perfekte Massage

Wer richtig massieren lernen will, sollte einen Blick auf professionelle Masseure werfen. Weil Sie aber nicht einfach durch das Schaufenster hinein lugen können, zeigen wir Ihnen hier die fünf Techniken einer klassischen Massage:

Effleurage:

Streicheln der zu massierenden Stellen mit langsamen Bewegungen und leichtem Druck. Kommt vor allem zum Einsatz, um das Massageöl zu verteilen und die Muskeln aufzuwärmen.

Friktion:

Kleine, kreisende Bewegungen oder Reibungen mit Handballen oder Fingerspitzen. Besonders geeignet, um Verhärtungen wegzumassieren.

Petrissage:

Kräftiges Kneten der Muskelpartien – ideal, um die Durchblutung anzuregen und Verspannungen zu lösen. Hier nehmen Profis Haut und Muskeln zwischen die Finger und kneten oder sie drücken die Muskulatur.

Tapotement:

Abklopfen des Muskels mit der flachen Hand oder der Handkante. Es entstehen schnelle, kurze Bewegungen, die zur Durchblutung des Muskels betragen.

Vibration:

Bei diesem Grundgriff wird mit Fingerspitzen oder der flachen Hand eine Vibration der Muskelpartien erzeugt. Manchmal reicht sie bis in tiefe Gewebsschichten und sorgt somit für eine effiziente Lockerung.

Üben Sie diese fünf Grundgriffe und Sie gönnen Ihrem Partner oder Ihren Freunden eine tiefenentspannende Massage – Sie werden es Ihnen danken, versprochen.

Beginnen Sie mit einem sanften Streicheln und tasten Sie nach Knötchen oder Verhärtungen. Diese können Sie anschließend mit kreisenden Bewegungen oder durchs Kneten wegmassieren.

9 Dinge, die Sie während einer Massage nicht tun sollten

  1. Knochen massieren: Üben Sie nur auf Muskeln Druck aus – alles andere kann Schmerzen hervorrufen
  2. Den Partner nicht fragen: Ihr Partner weiß am besten, was sich gut anfühlt. Also fragen Sie immer wieder nach, ob Sie zu viel oder zu wenig Druck ausüben und welche Technik ihm gut gefällt.
  3. Ohne Öl massieren: Ohne Öl entstehen vermehrt Reibungen, was sich unangenehm anfühlen kann.
  4. Mit kalten Fingern massieren: Wärmen Sie Ihre Finger auf, ehe Sie diese Ihrem Partner an die nackte Haut halten.
  5. In einer unbequemen Position massieren: Sorgen Sie dafür, dass Sie es bequem haben – und zwar beide. Ihr Partner kann sich zum Beispiel aufs Bett legen. Aber auch Sie sollten an alle Stellen gelangen, ohne sich verrenken zu müssen.
  6. Zu wenig Abwechslung: Eine gute Massage lebt von der Vielfalt. Experimentieren Sie deswegen mit den fünf Grundtechniken.
  7. In einer unangenehmen Atmosphäre massieren: Zeitdruck, helles Licht oder laute Geräusche verderben jede Entspannung. Dimmen Sie deswegen die Lampe oder stellen Sie Kerzen auf, legen Sie die Handys beiseite und konzentrieren Sie sich auf das Jetzt
  8. Festen Druck in der Nierengegend ausüben: Seien Sie sanft zu den Nieren Ihres Partners. Die Organe unterhalb der Rippen reagieren sehr empfindlich.
  9. Bei gesundheitlichen Problemen massieren: Verzichten Sie darauf, Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Thromboserisiko, akuten Rückenproblemen, starken Schmerzen, Verrenkungen oder in einer Schwangerschaft zu massieren – hier sollte ausschließlich ein Profi ran!

Wie Sie die Massage von Nacken, Schultern oder Rücken richtig ausführen, erfahren Sie in den nächsten Absätzen:

Nacken: Verspannungen effektiv loswerden

Beginnen Sie damit, sanft vom Haaransatz bis zum Nacken runter zu streichen. Arbeiten Sie hier am besten mit beiden Daumen.

Wichtig: Immer von oben nach unten massieren – so vermeiden Sie, dass Ihr Partner Kopfschmerzen bekommt. Fangen Sie mit leichtem Druck an und erhöhen Sie ihn nach Bedarf.

Anschließend wechseln Sie zu kreisenden Bewegungen. Massieren Sie vom Nacken runter zu den Schultern und arbeiten Sie sich an der Wirbelsäule entlang – sowohl innen, als auch außen. Ist Ihr Partner verspannt, finden Sie in der Muskulatur manchmal kleine Knoten. Legen Sie Ihre Daumen auf und üben Sie in kreisenden Bewegungen Druck aus.

Jetzt kneten Sie vorsichtig die Seiten des Nackens. Nehmen Sie Haut und Gewebe zwischen Daumen und Zeige- sowie Mittelfinger und „kneifen“ Sie sanft zu. Wenn Sie die Massage beenden möchten, schließen Sie mit weiteren Streichungen ab.

Hinweis:
Eine Nackenmassage sollte maximal 20 Minuten dauern. „Mehr hilft mehr“ gilt in diesem Falle nicht.

Schulter: Beliebte Griffe für lockere Muskeln

Auch hier fängt alles damit an, Massageöl zu verteilen und die Haut mit sanften Streicheleinheiten aufzuwärmen. Gleiten Sie mit beiden Händen über die Schulterblätter und üben Sie neben der Wirbelsäule entlang Druck aus.

Legen Sie eine Hand auf die Vorderseite der Schulter und stabilisieren Sie diese, während Sie mit der anderen Hand kreisende Bewegungen zwischen den Schulterblättern ausüben – arbeiten Sie sich von dem einen Schulterblatt zum anderen.

In den Schultermuskeln verstecken sich häufig die meisten Verspannungen. Deswegen darf eine Massage hier ruhig länger dauern – sie sollte sich für Ihren Partner aber natürlich wohltuend anfühlen.

Rücken: Maximale Entspannung mit der richtigen Massagetechnik

Legen Sie Ihre Hände auf das Steißbein des Partners und streichen Sie mit leichtem Druck von unten nach oben – bis hin zu den Halswirbeln. Wiederholen Sie diese Bewegung einige Male. Dann gleiten Sie mit den Fingern seitlich hinab. Fahren Sie mit den Daumen die Wirbelsäule rechts und links entlang.

Anschließend arbeiten Sie sich zu den Halswirbeln hoch. Ertasten Sie die Wirbel und üben Sie bei jedem einzelnen sanften Druck aus.

Um die Muskulatur zu lockern, klopfen Sie mit beiden Fäusten oder Handkanten über den gesamten Rücken.

Aber vorsichtig:
Weder die Wirbelsäule treffen, noch den Bereich unterhalb der Rippen – hier befinden sich empfindliche Organe, die nicht durch Knochen geschützt werden.

Massageöl: Ein unverzichtbarer Begleiter

Auf viele Massagehelfer können Sie getrost verzichten. Auf eine Sache aber nicht: Das Massageöl. Ein gutes Massageöl holt das Beste aus der Massage heraus.

Ihre Hände gleiten sanfter über die Haut und für Ihren Partner fühlen sich die Bewegungen noch besser an. Kein Massageöl zuhause? Kein Problem – mit nur zwei Zutaten können Sie es selber machen. Sie brauchen:

  1. Ein naturbelassenes Öl: Zum Beispiel Olivenöl, Mandelöl, Jojobaöl, Kokosöl, Hanföl
  2. Ätherisches Öl: Zum Beispiel Lavendelöl, Pfefferminzöl, Bergamotte-Öl, Melissenöl, Blutorangenöl

Pro 100 Milliliter Öl genügen 10 bis 20 Tropfen ätherisches Öl. Wichtig: Tragen Sie ätherisches Öl niemals unverdünnt auf – ansonsten kann es zu Reizungen kommen.

Unser Lieblingsöl für eine entspannend-beruhigende Massage:
  • 100 Milliliter Hanföl
  • 10 Tropfen ätherisches Lavendelöl
  • 10 Tropfen Baldrianöl

Die Öle mischen und bestenfalls in eine Flasche aus Dunkelglas füllen. Alternativ nur 1/4 der Menge herstellen und sofort aufbrauchen.

Fazit

Es ist wichtig, die richtigen Massagetechniken anzuwenden, wenn Sie Ihrem Partner etwas gutes tun wollen. Mit der richtigen Technik fühlt sich die Massage nicht nur besser an sondern, beugt auch zu starke Reibungen und Reizungen vor. Mithilfe eines Massageöls gelingen die Techniken auch gleich viel besser!

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