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Was bedeutet kaltgepresst? Pressung, Qualität &amp; Lagerung - Was bedeutet kaltgepresst? Pressung, Qualität &amp; Lagerung - Blog | vitalundfitmit100
Was bedeutet kaltgepresst? Pressung, Qualität & Lagerung
Was steckt hinter den Angaben auf einer Ölflasche? Kaltpressung, Filtration und Raffination beschreiben unterschiedliche Verarbeitungsschritte. Wer ein Pflanzenöl auswählt, sollte außerdem seine Zusammensetzung, Verpackung und Lagerung berücksichtigen. Direkt zum Thema Was bedeutet kaltgepresst? Gefiltert oder ungefiltert? Öle richtig lagern Schwarzkümmelöl, Kokosöl und MCT-Öl Wie funktioniert die Kaltpressung? Eine Ölpresse übt Druck auf ölhaltige Samen, Kerne oder andere Pflanzenteile aus. Das austretende Öl wird aufgefangen; die festen Bestandteile bleiben als Presskuchen zurück. Bei der Kaltpressung steht eine schonende mechanische Verarbeitung im Vordergrund. Das gewonnene Öl durchläuft keine anschließende klassische Raffination. Auch dabei kann sich die Presse erwärmen: Druck und Reibung erzeugen Wärme. Die tatsächliche Temperatur hängt unter anderem vom Ausgangsmaterial und der Einstellung der Anlage ab. „Kaltgepresst“ bedeutet deshalb nicht, dass der gesamte Vorgang ohne jede Erwärmung abläuft. Temperaturangaben richtig einordnen: Für die Bezeichnung „erste Kaltpressung“ gelten bei nativem Olivenöl und nativem Olivenöl extra besondere EU-Vorgaben: unter 27 °C und erste mechanische Pressung mit einem traditionellen hydraulischen Presssystem. Diese spezielle Vorgabe ist keine allgemeine Temperaturgrenze für sämtliche Pflanzenöle. Pressung, Extraktion und Raffination Mechanisches Pressen gewinnt Öl durch Druck. Bei anderen Gewinnungsverfahren können beispielsweise Lösungsmittel zum Einsatz kommen. Die Raffination wiederum bezeichnet eine nachfolgende Aufbereitung: Verschiedene Schritte können Begleitstoffe entfernen und Geruch oder Geschmack verändern. Herstellung und spätere Behandlung sind daher getrennt zu betrachten. Darf ein kaltgepresstes Öl gefiltert werden? Nach dem Pressen können noch feine Pflanzenpartikel im Öl schweben. Absetzenlassen, Zentrifugieren oder Filtern helfen, diese zu entfernen. Ein gefiltertes Öl kann weiterhin kaltgepresst sein. Trübung allein ist kein verlässlicher Qualitätsmaßstab. Eine Untersuchung an Hanföl verglich gefilterte und ungefilterte Proben während zwölf Wochen Lagerung. Die gefilterten Proben zeigten unter den untersuchten Bedingungen einen günstigeren Oxidationszustand. Daraus folgt jedoch keine pauschale Bewertung aller Öle: Auch Rohstoff, Filterverfahren und Lagerbedingungen spielen mit hinein. Licht, Wärme und Luft: Worauf es bei der Lagerung ankommt Vor Licht schützen Licht kann Oxidationsprozesse fördern. Bewahre die Flasche lichtgeschützt auf; eine dunkle Verpackung kann zusätzlichen Schutz bieten. Wärme vermeiden Ein Platz neben Herd oder Heizung ist für empfindliche Öle ungünstig. Richte dich bei der Lagertemperatur nach den Angaben auf dem Etikett. Gut verschließen Beim Öffnen gelangt Luft in die Flasche. Verschließe sie nach der Verwendung und beachte die Hinweise zum Verbrauch nach dem Öffnen. Schwarzkümmelöl: Herstellung und Frische zusammen betrachten Aus den Samen von Nigella sativa entsteht Schwarzkümmelöl. Sein Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren macht den Umgang mit dem Öl besonders relevant. Lagerungsuntersuchungen zeigen Veränderungen chemischer und sensorischer Merkmale über die Zeit. Eine schonende Gewinnung ist deshalb nur ein Teil der Qualität: Verpackung, Lagerdauer und Lagerbedingungen zählen ebenfalls. Was können Laborwerte zeigen? Peroxidzahl: erfasst bestimmte frühe Produkte der Fettoxidation. Säurezahl: gibt Hinweise auf den Gehalt freier Fettsäuren. Fettsäureprofil: beschreibt die Zusammensetzung des Fettes. Thymochinon: gehört zu den charakteristischen Inhaltsstoffen von Schwarzkümmel. Sensorik: untersucht unter anderem Geruch und Geschmack. Diese Merkmale ergänzen sich. Ein einzelner Messwert reicht nicht aus, um ein Öl umfassend zu beurteilen. Ergebnisse müssen zur jeweiligen Ölart, Untersuchungsmethode und geltenden Bewertung passen. Kokosöl besitzt eine andere Fettzusammensetzung Kokosöl enthält überwiegend gesättigte Fettsäuren. Seine Eigenschaften unterscheiden sich deshalb von denen vieler Samenöle mit einem hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Auch bei nativem Kokosöl lohnt sich der Blick auf Rohstoff, Verarbeitung, Geruch und Geschmack. Beachte die produktspezifischen Lagerhinweise: „kühl lagern“ bedeutet nicht bei jedem Öl automatisch „in den Kühlschrank stellen“. MCT-Öl: eine gezielt zusammengesetzte Fettfraktion MCT steht für Medium Chain Triglycerides, auf Deutsch mittelkettige Triglyceride. Bei solchen Ölen stehen ausgewählte Fettbestandteile im Mittelpunkt, häufig C8 und C10. Ein MCT-Öl aus Kokosfett ist daher von gewöhnlichem nativem Kokosöl zu unterscheiden. Entscheidend sind die ausgewiesene Zusammensetzung und das beschriebene Herstellungsverfahren. Woran lässt sich Ölqualität erkennen? Betrachte das Gesamtbild: Woher stammt der Rohstoff? Wie wurde er verarbeitet? Welche Untersuchungen liegen vor? Wie schützt die Verpackung das Öl? Und wie wird es nach dem Öffnen aufbewahrt? Diese Fragen helfen mehr als eine einzelne auffällige Angabe auf der Flasche. Fazit Kaltpressung beschreibt einen wichtigen Herstellungsschritt. Gute Qualität entsteht aber entlang des gesamten Weges vom Ausgangsmaterial bis zur Verwendung. Wähle ein Öl passend zu deinem Zweck und bewahre es nach den Herstellerangaben auf. [SHORTCODE]Typ:Artikelliste;bTitle:0;cArtikel:0324,0260,1231;cKey:cArtNr;bSlick:1;cPaging:s;cItemsCustom:[[320,1],[480,1],[768,1],[1024,3],[1280,3],[1600,3]];nAnzahl:3[/SHORTCODE] Quellen und weiterführende Literatur EU-Verordnung 2022/2104: Vermarktungsnormen und Kennzeichnung von Olivenöl Studie zu Qualitätsveränderungen kaltgepresster Schwarzkümmel-, Distel- und Mariendistelöle während der Lagerung (2023) Untersuchung zum Einfluss von Gewinnungs- und Lagerbedingungen auf Schwarzkümmelöl Untersuchung zur Qualität kaltgepressten Öls aus Nigella-sativa-Samen (2024) Studie zum Einfluss der Filtration auf kaltgepresstes Hanföl während der Lagerung (2023) Übersichtsarbeit zur Funktionalität nativer und kaltgepresster Pflanzenöle (2023) Über die Autorin: Jessica Romero Gómez, Wortverliebte Schon seit vielen Jahren begleitet sie eine große Faszination fürs Lesen und Schreiben – bereits in ihrer Jugend verfasste sie zwei Bücher und unzählige Poesien in verschiedenen Sprachen. Neben der Sprache spielt auch Bewegung – vor allem in der Natur – eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Sport begeistert sie seit vielen Jahren ebenso wie ein bewusster Lebensstil, zu dem für sie auch die langfristige Auseinandersetzung mit Nahrungsergänzungsmitteln gehört. Über ihren beruflichen Weg im E-Commerce fand sie ihren Schwerpunkt in der Newsletter-Erstellung – ein Bereich, der sie bis heute erfüllt. In ihrem Blog verbindet sie ihre Freude an Worten mit persönlichen Erfahrungen aus Sport und Alltag sowie dem Anspruch, Inhalte lebendig, nahbar und inspirierend zu vermitteln.
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Herbstküche mit Naturprodukten: 5 einfache Ideen für die Übergangszeit - Herbstküche mit Naturprodukten: 5 einfache Ideen
Herbstküche mit Naturprodukten: 5 einfache Ideen für die Übergangszeit
Wärmend, würzig & unkompliziert durch den Herbst Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen langsam sinken, verändert sich oft auch das, worauf wir in der Küche Lust haben. Statt leichter Sommergerichte dürfen es wieder warme Frühstücksideen, würzige Getränke und herzhafte Bowls sein. Das Schöne daran: Eine abwechslungsreiche Herbstküche muss weder kompliziert sein noch eine lange Zutatenliste erfordern. Mit Haferflocken, saisonalem Obst und Gemüse, Naturprodukten, Fruchtpulvern, Gewürzen und hochwertigen Ölen lassen sich aus wenigen Grundzutaten ganz unterschiedliche Mahlzeiten zubereiten. 5 einfache Ideen für deine Herbstküche 01 Warmes Frühstück Porridge mit Apfel, Zimt und Acai. 02 Schneller Joghurt Apfel oder Birne mit Fruchtpulver und Nüssen. 03 Würziger Drink Warmer Pflanzendrink mit Zimt und Ingwer. 04 Herbstliches Dressing Kaltgepresstes Hanföl für Salat und Ofengemüse. 05 Bunte Bowl Ofengemüse, Getreide, Kichererbsen und Moringa. Direkt zu den Rezeptideen Porridge mit Apfel & Acai Frucht-Joghurt mit Apfel & Birne Wärmender Gewürzdrink Dressing mit Hanföl Herbst-Bowl mit Ofengemüse Einfache Vorratsküche 1. Warmes Porridge mit Apfel und Acai Porridge gehört zu den unkompliziertesten Frühstücksideen für kühlere Tage. Haferflocken und Milch oder Pflanzendrink bilden die Basis und lassen sich je nach Geschmack immer wieder neu kombinieren. Zutaten für eine Portion 50 g Haferflocken ca. 200 ml Milch oder Pflanzendrink ½ bis 1 Apfel etwas Zimt 1 TL Acai Pulver nach Belieben Nüsse oder Kerne Zubereitung: Die Haferflocken mit der Flüssigkeit einige Minuten köcheln lassen. Den Apfel klein schneiden und entweder direkt mit erwärmen oder anschließend darübergeben. Zum Schluss das Acai Pulver unterrühren und mit Zimt, Nüssen oder Kernen verfeinern. Acai als fruchtige Ergänzung Unser Acai Pulver wird aus gefriergetrockneten Acai-Beeren hergestellt und eignet sich unter anderem für Porridge, Müsli, Smoothies und Joghurt. Acai Pulver entdecken 2. Frucht-Joghurt mit Apfel, Birne und Fruchtpulver Nicht jeder Herbstmorgen verlangt nach einem warmen Frühstück. Für Tage, an denen es schnell gehen soll, ist Naturjoghurt oder eine pflanzliche Alternative eine einfache Grundlage. Eine schnelle Kombination Naturjoghurt oder pflanzliche Alternative klein geschnittener Apfel oder Birne etwas Acai- oder Acerola-Pulver Haferflocken Nüsse oder Saaten Zubereitung: Den Joghurt mit etwas Fruchtpulver verrühren. Apfel oder Birne klein schneiden und darübergeben. Mit Haferflocken, Nüssen oder Saaten toppen. Schon eine kleine Menge Fruchtpulver kann Geschmack und Farbe verändern. Fruchtpulver ergänzt frisches Obst Fruchtpulver sind eine praktische Ergänzung in der Küche, aber kein Ersatz für frisches Obst. Saisonale Äpfel, Birnen oder Pflaumen passen wunderbar dazu. Fruchtpulver entdecken 7 weitere Ideen mit Fruchtpulver 3. Wärmender Gewürzdrink für kühle Nachmittage Wenn es draußen ungemütlicher wird, ist ein warmer Gewürzdrink eine schöne Alternative zu Kaffee oder klassischem Tee. Eine einfache Variante gelingt mit Pflanzendrink, Zimt und Ingwer. Zutaten für eine Tasse ca. 250 ml Hafer-, Mandel- oder anderen Pflanzendrink ½ TL Zimt eine kleine Prise Ingwer optional etwas Vanille nach Geschmack etwas Honig oder eine andere Süße Zubereitung: Alle Zutaten langsam erwärmen und gut miteinander verrühren. Wer kräftigere Gewürze mag, kann zusätzlich eine kleine Prise Kardamom verwenden. Oder lieber Matcha? Auch Matcha lässt sich in der Übergangszeit als warmer Drink zubereiten – klassisch mit Wasser oder als Matcha Latte mit warmer Milch beziehungsweise Pflanzendrink. Matcha entdecken 4. Einfaches Herbst-Dressing mit kaltgepresstem Hanföl Salat gehört nicht nur in den Sommer. Im Herbst passen Blattsalate hervorragend zu Zutaten wie Kürbis, Roter Bete, Apfel, Birne, Walnüssen oder gerösteten Kernen. Dazu braucht es kein kompliziertes Dressing. Rezeptvorschlag für zwei Portionen 2 EL kaltgepresstes Hanföl 1 EL Apfelessig 1 TL Senf 1 TL Honig oder Ahornsirup nach Geschmack 1–2 EL Wasser nach gewünschter Konsistenz etwas Salz und Pfeffer Zubereitung: Alle Zutaten in einem kleinen Glas kräftig verrühren oder schütteln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Bedarf etwas Wasser ergänzen. Erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben. Leicht nussiger Geschmack Unser Bio Hanföl wird aus Hanfsamen gewonnen und besitzt einen charakteristischen, leicht nussigen Geschmack. Dadurch passt es besonders gut zu herbstlichen Salaten und Dressings. Bio Hanföl entdecken Weitere kaltgepresste Öle entdecken 5. Herbstliche Bowl mit Ofengemüse und Moringa Bowls sind ideal, wenn verschiedene Zutaten aus dem Kühlschrank zusammenkommen sollen. Als Grundlage eignen sich Reis, Quinoa, Hirse oder Kartoffeln. Dazu kommen saisonale Zutaten wie Kürbis, Karotten, Rote Bete oder Pilze. Zutaten nach Appetit gekochter Reis oder Quinoa Ofenkürbis Karotten Kichererbsen Feldsalat Kürbis- oder Sonnenblumenkerne ein einfaches Öl-Essig-Dressing Zubereitung: Kürbis und Karotten in Stücke schneiden, mit etwas für den Ofen geeignetem Öl vermengen und bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 25–35 Minuten garen, bis sie weich sind. Mit gekochtem Reis oder Quinoa, gegarten Kichererbsen und gewaschenem Feldsalat anrichten. Kerne und Dressing darübergeben. Optional das Dressing mit einer kleinen Menge Moringa Blattpulver verfeinern. Kein festes Rezept nötig Bowls eignen sich hervorragend, um Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und andere Vorräte miteinander zu kombinieren. Das fein gemahlene Moringa Blattpulver kann als optionaler Akzent zum Verfeinern dienen. Bio Moringa entdecken Der einfache Herbstküchen-Baukasten Viele Gerichte lassen sich nach demselben Prinzip zusammenstellen: 1 Basis Haferflocken, Reis, Quinoa, Hirse oder Joghurt. 2 Saisonal Apfel, Birne, Kürbis, Karotte oder Rote Bete. 3 Akzent Fruchtpulver, Gewürze, Moringa oder ein kaltgepresstes Öl. 4 Topping Nüsse, Kerne, Saaten oder frische Kräuter. Herbstküche darf einfach sein Eine abwechslungsreiche Ernährung muss nicht bedeuten, jeden Tag aufwendig zu kochen. Häufig reicht eine kleine Auswahl vielseitiger Grundzutaten. Morgens Haferflocken werden mit Apfel, Zimt und Fruchtpulver zum warmen Porridge. Zwischendurch Joghurt, ein warmer Gewürzdrink oder saisonales Obst sind schnell kombiniert. Abends Ofengemüse, Getreide und ein einfaches Dressing werden gemeinsam zur Bowl. Der Vorteil einer gut zusammengestellten Vorratskammer Aus wenigen Zutaten entstehen immer wieder neue Kombinationen. Nicht jedes Gericht braucht deshalb ein neues Rezept oder eine lange Einkaufsliste. Mehr dazu: Gesunde Ernährung im Alltag Naturprodukte für die Herbstküche entdecken Fruchtpulver, Öle, Gewürze und weitere Naturprodukte lassen sich vielseitig in bekannte Gerichte integrieren. Am einfachsten ist es, mit Rezepten zu beginnen, die ohnehin regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, und diese mit einzelnen Zutaten neu zu variieren. Naturkost entdecken Fazit: Mit wenigen Zutaten abwechslungsreich durch den Herbst Der Herbst ist eine schöne Gelegenheit, wieder mehr warme, würzige und saisonale Gerichte in den Alltag zu bringen. Dafür braucht es keine komplizierten Rezepte. Ob warmes Porridge am Morgen, fruchtiger Joghurt, ein Gewürzdrink am Nachmittag, ein nussiges Dressing oder eine herbstliche Bowl: Schon kleine Veränderungen bringen Abwechslung in die Küche. Einfacher Start für diese Woche Eine Basis + eine saisonale Zutat + ein neuer Akzent. Mehr braucht es oft gar nicht, um aus einem vertrauten Gericht eine neue Herbstvariante zu machen. Über die Autorin: Jessica Romero Gómez, Wortverliebte Schon seit vielen Jahren begleitet sie eine große Faszination fürs Lesen und Schreiben – bereits in ihrer Jugend verfasste sie zwei Bücher und unzählige Poesien in verschiedenen Sprachen. Neben der Sprache spielt auch Bewegung – vor allem in der Natur – eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Sport begeistert sie seit vielen Jahren ebenso wie ein bewusster Lebensstil, zu dem für sie auch die langfristige Auseinandersetzung mit Nahrungsergänzungsmitteln gehört. Über ihren beruflichen Weg im E-Commerce fand sie ihren Schwerpunkt in der Newsletter-Erstellung – ein Bereich, der sie bis heute erfüllt. In ihrem Blog verbindet sie ihre Freude an Worten mit persönlichen Erfahrungen aus Sport und Alltag sowie dem Anspruch, Inhalte lebendig, nahbar und inspirierend zu vermitteln.
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Etiketten richtig lesen: Zutaten &amp; Nährwerte erklärt - Etiketten richtig lesen: Zutatenliste, Nährwerte und Verzehrempfehlung erklärt - Blog | vitalundfitmit100
Etiketten richtig lesen: Zutaten & Nährwerte erklärt
Zutaten, Nährwerte & Verzehrempfehlung einfach erklärt Was steckt eigentlich genau in einem Produkt? Wie viel Zucker enthält es? Was bedeutet „pro 100 g“ – und warum steht daneben manchmal noch eine Angabe pro Portion? Viele Antworten darauf finden Sie direkt auf der Verpackung. Man muss nur wissen, wo man hinschauen sollte. Ein Etikett beantwortet vor allem drei Fragen 01 Was steckt drin? Das zeigt die Zutatenangabe beziehungsweise Zutatenliste. 02 Welche Nährwerte hat es? Das zeigt die Nährwerttabelle mit ihrer jeweiligen Bezugsmenge. 03 Wie wird es verwendet? Das zeigen Verzehr-, Portions- und weitere Verwendungshinweise. Als konkrete Beispiele verwenden wir zwei Produkte aus unserem Sortiment: Açaí-Pulver und Bio-Gerstengrassaftpulver. An ihren Etiketten lässt sich gut zeigen, wie die verschiedenen Angaben zusammenspielen. Direkt zum Thema Zutaten richtig lesen Allergene erkennen Nährwerttabelle verstehen Was bedeutet „davon Zucker“? Verzehrempfehlung einordnen Die 5-Punkte-Regel 1. Zutaten: Was steckt tatsächlich im Produkt? Ein guter Ausgangspunkt ist die Zutatenangabe. Besteht ein Lebensmittel aus mehreren Zutaten, werden diese grundsätzlich in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils zum Zeitpunkt ihrer Verwendung aufgeführt. Die mengenmäßig größte Zutat steht also zuerst. Wichtig beim Vergleichen Die Länge einer Zutatenliste allein ist kein Qualitätsurteil. Eine kurze Zutatenliste ist nicht automatisch „gut“ und eine lange nicht automatisch „schlecht“. Sie zeigt zunächst, woraus ein Produkt zusammengesetzt ist. BEISPIEL 1 Açaí-Pulver Bei unserem Açaí-Pulver lautet die Angabe auf dem vorliegenden Etikett: „Inhalt: Açaí Pulver“ Sie können damit unmittelbar erkennen, was sich in der Verpackung befindet. BEISPIEL 2 Bio-Gerstengrassaftpulver Auch hier ist die Zusammensetzung schnell erfasst: „Zutaten: Bio Gerstengrassaft Pulver“ Gerade bei Produkten aus nur einer Zutat ist das Etikett entsprechend übersichtlich. Die beiden Abbildungen zeigen ausschließlich die Verpackungsrückseiten mit den Etiketten. Sie dienen der Veranschaulichung der Angaben. Açaí-Pulver: Auf der Rückseite finden Sie Zutatenangabe, Nährwerte und weitere Produktinformationen. Bio-Gerstengrassaftpulver: Auch hier stehen die konkreten Angaben direkt auf dem Etikett. 2. Allergene: Warum sind manche Zutaten hervorgehoben? Bei Lebensmitteln mit mehreren Zutaten sehen Sie häufig Begriffe, die fett gedruckt oder anderweitig optisch hervorgehoben sind. Dahinter steckt eine Kennzeichnungsregel: Bestimmte Stoffe und Erzeugnisse, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können, müssen im Zutatenverzeichnis gegenüber den übrigen Zutaten hervorgehoben werden. Dazu gehören beispielsweise glutenhaltiges Getreide Eier Erdnüsse Milch bestimmte Schalenfrüchte Bei Allergien und Unverträglichkeiten: Prüfen Sie immer das konkrete Etikett des jeweiligen Produktes. 3. Nährwerttabelle: Was bedeuten all die Zahlen? Nach den Zutaten lohnt sich der Blick auf die Nährwertangaben. Typische Angaben in der Nährwerttabelle Energie beziehungsweise Brennwert Fett davon gesättigte Fettsäuren Kohlenhydrate davon Zucker Eiweiß Salz Die Werte werden grundsätzlich je 100 g beziehungsweise 100 ml angegeben. Damit entsteht eine einheitliche Bezugsgröße, anhand derer sich Produkte besser miteinander vergleichen lassen. 100 g Vergleichswert ≠ tatsächliche Portion 100 g sind nicht automatisch die Menge, die Sie tatsächlich verzehren. Deshalb sollten Sie immer prüfen, auf welche Bezugsmenge sich eine Zahl bezieht. 4. Açaí-Pulver: 100 g und 5-g-Portion im Vergleich Auf dem Etikett unseres Açaí-Pulvers finden sich zwei Spalten: „Pro 100 g“ und „Pro 8 vital-Messlöffel (Tagesportion 5 g)“. PRO 100 G 480 kcal Diese Angabe dient als standardisierte Bezugsgröße. Fett: 41,2 g Kohlenhydrate: 17,4 g davon Zucker: 1,7 g Eiweiß: 9,8 g PRO 5-G-TAGESPORTION 24 kcal Diese Spalte zeigt die Werte für die auf dem Etikett angegebene Portion. Fett: 2,06 g Kohlenhydrate: 0,87 g davon Zucker: 0,085 g Eiweiß: 0,49 g Darum sind beide Angaben sinnvoll Die 100-g-Werte helfen beim Vergleich verschiedener Lebensmittel. Die Portionsangabe beantwortet dagegen die Frage, welche Werte auf die tatsächlich angegebene Portion entfallen. 5. Bio-Gerstengrassaftpulver: Gleiches Prinzip, andere Werte Auch beim Bio-Gerstengrassaftpulver wird zwischen 100 g und einer Tagesportion von 5 g unterschieden. PRO 100 G 318 kcal Fett: 5,2 g Kohlenhydrate: 32 g davon Zucker: 10 g Eiweiß: 34,3 g Salz: 1,9 g PRO 5-G-TAGESPORTION 16 kcal Fett: 0,26 g Kohlenhydrate: 1,6 g davon Zucker: 0,5 g Eiweiß: 1,72 g Salz: 0,10 g Merksatz: Eine Zahl ohne Bezugsmenge ist nur die halbe Information. Prüfen Sie immer, ob sie sich auf 100 g, 100 ml oder eine konkrete Portion bezieht. 6. „Davon Zucker“ – bedeutet das zugesetzten Zucker? Nein. Diese Angabe wird leicht missverstanden. A Zutatenliste Sie zeigt, was eingesetzt wurde. Möchten Sie wissen, ob Zucker als Zutat enthalten ist, schauen Sie hier nach. B Nährwerttabelle Sie zeigt den Zuckergehalt des Lebensmittels. Die Zeile „davon Zucker“ bedeutet nicht automatisch, dass Zucker zugesetzt wurde. Beim Bio-Gerstengrassaftpulver In der 100-g-Spalte stehen 10 g Zucker. Für die angegebene 5-g-Portion weist die Tabelle dagegen 0,5 g aus. Auch hier gilt: Zutatenliste und Nährwerttabelle beantworten unterschiedliche Fragen. 7. Verzehrempfehlung: Wie soll das Produkt verwendet werden? Ein Etikett enthält häufig nicht nur Angaben zu Inhalt und Nährwerten, sondern auch Informationen zur vorgesehenen Verwendung. AÇAÍ-PULVER Tagesportion: 5 g Auf dem zugrunde gelegten Etikett wird eine tägliche Portion von 5 g beziehungsweise 8 vital-Messlöffeln angegeben. Das Pulver kann laut Produktinformation beispielsweise in Saft oder Joghurt eingerührt werden. BIO-GERSTENGRASSAFTPULVER Tagesportion: 5 g Auch hier wird eine Tagesportion von 5 g beziehungsweise 8 vital-Messlöffeln angegeben. Das Pulver kann laut Produktinformation beispielsweise in Fruchtsäfte, Smoothies oder Wasser eingerührt oder über Speisen gegeben werden. Drei Ebenen auseinanderhalten Was steckt drin? Zutatenangabe. Welche Nährwerte hat es? Nährwerttabelle. Wie ist die vorgesehene Verwendung? Verzehr- beziehungsweise Verwendungshinweise. 8. Das „Kleingedruckte“ nicht übersehen Ein Etikett besteht nicht nur aus Zutaten und Nährwerten. Füllmenge Wie viel Produkt befindet sich in der Verpackung? Mindesthaltbarkeit Bis wann behält das ungeöffnete Produkt seine vorgesehenen Eigenschaften? Aufbewahrung Wie sollte das Produkt gelagert werden? Verantwortliches Unternehmen Wer ist für das Lebensmittel verantwortlich? Beispiel Aufbewahrung Beim Açaí-Pulver wird auf dem zugrunde gelegten Etikett eine lichtgeschützte und trockene Aufbewahrung sowie die Aufbewahrung außerhalb der Reichweite kleiner Kinder angegeben. Etiketten richtig vergleichen: die 5-Punkte-Regel Beim nächsten Blick auf eine Verpackung können Sie sich an fünf einfachen Fragen orientieren: 01 Was ist enthalten? Lesen Sie die Zutatenangabe beziehungsweise Zutatenliste. 02 Welche Nährwerte werden angegeben? Betrachten Sie die Nährwerttabelle als Ganzes. 03 Worauf beziehen sich die Zahlen? Prüfen Sie 100 g, 100 ml oder die angegebene Portion. 04 Wie soll das Produkt verwendet werden? Achten Sie auf Portions-, Verzehr- und Verwendungshinweise. 05 Welche weiteren Angaben gibt es? Lesen Sie auch Hinweise zu Aufbewahrung, Füllmenge und Mindesthaltbarkeit. Die beiden Beispiele im Shop Açaí-Pulver Ein Beispiel dafür, wie Zutatenangabe, 100-g-Werte und eine kleinere Tagesportion gemeinsam auf dem Etikett dargestellt werden. Açaí-Pulver ansehen Bio-Gerstengrassaftpulver Auch hier lassen sich Zutatenangabe, Nährwerte und die Bezugsmenge einer Tagesportion direkt miteinander vergleichen. Bio-Gerstengrassaftpulver ansehen Fazit: Transparenz beginnt beim Etikett Wer ein Etikett richtig lesen kann, muss sich nicht allein auf große Aussagen auf der Vorderseite einer Verpackung verlassen. Zutaten Sie zeigen, was für die Herstellung des Produktes eingesetzt wurde. Nährwerte Sie zeigen, welche Nährwerte enthalten sind und auf welche Menge sie sich beziehen. Verwendung Sie zeigt, welche Portions- oder Verzehrhinweise für das konkrete Produkt angegeben sind. Der wichtigste Blick beim Lesen einer Nährwerttabelle: Worauf bezieht sich die Zahl? Quellen & weiterführende Informationen Europäische Union:Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel.Verordnung bei EUR-Lex Bundesrecht:Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung (LMIDV).LMIDV bei Gesetze im Internet vitalundfitmit100 GmbH:Açaí-Pulver 100 g und das für diesen Beitrag zugrunde gelegte Produktetikett. vitalundfitmit100 GmbH:Bio-Gerstengrassaftpulver 200 g und die produktspezifischen Angaben des Etiketts. Über die Autorin: Jessica Romero Gómez, Wortverliebte Schon seit vielen Jahren begleitet sie eine große Faszination fürs Lesen und Schreiben – bereits in ihrer Jugend verfasste sie zwei Bücher und unzählige Poesien in verschiedenen Sprachen. Neben der Sprache spielt auch Bewegung – vor allem in der Natur – eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Sport begeistert sie seit vielen Jahren ebenso wie ein bewusster Lebensstil, zu dem für sie auch die langfristige Auseinandersetzung mit Nahrungsergänzungsmitteln gehört. Über ihren beruflichen Weg im E-Commerce fand sie ihren Schwerpunkt in der Newsletter-Erstellung – ein Bereich, der sie bis heute erfüllt. In ihrem Blog verbindet sie ihre Freude an Worten mit persönlichen Erfahrungen aus Sport und Alltag sowie dem Anspruch, Inhalte lebendig, nahbar und inspirierend zu vermitteln.
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