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Warum ist Sport so wichtig? - Wir beantworten alle Fragen!

16.10.2019 22:10 / vitalundfitmit100 GmbH

warum ist sport so wichtig

Eigentlich wissen wir alle: Sport ist gesund – das erzählt man uns schließlich seit der Kindheit. Aber: Ahnen Sie eigentlich, was die Bewegung so unverzichtbar macht? Wenn nicht, sollten Sie unbedingt weiterlesen. Hier verraten wir Ihnen, welche 5 Dinge das Training mit Ihrem Körper anstellt – danach möchten Sie sofort die Laufschuhe schnüren, versprochen!

Stressabbau: Gehen Sie maximal entspannt durchs Leben

Noch eben tausendundeine Mail beantworten, im Meeting oder Uni-Seminar glänzen, den Haushalt schmeißen – und am Ende des Tages erschöpft und genervt ins Bett fallen. Wir alle wissen, wie sich Stress anfühlt. Er zieht an unseren Nerven wie ein Puppenspieler an seiner Marionette und lässt einem das Lächeln im Gesicht erstarren.

Nicht nur das: Zu viel Stress belastet auf Dauer unsere körperliche und seelische Gesundheit. Niemand von uns kann ihn völlig vermeiden. Aber wir alle können ihn so schnell loswerden, wie er gekommen ist. Vergessen Sie die Atemübungen – machen Sie Sport. Lassen Sie den Schweiß fließen und Sie fühlen sich selbst nach dem härtesten Tag wie neugeboren.

Ein Blick auf Stress zeigt, wie effizient Sport wirklich ist:
Als noch Säbelzahntiger und Mammuts über unseren Planeten streunten, war Stress überlebenswichtig. In einer bedrohlichen Situation stellte er genug Energie für einen Kampf oder eine Flucht bereit.

Das Problem: Heutzutage geraten wir in Stress – bauen die Energie aber eben nicht ab, indem wir vor unserem Chef wegrennen oder mit Kollegen in den Ring steigen.

Schnüren Sie Ihre Laufschuhe oder gehen Sie ein paar Hanteln heben, lassen Sie die überschüssige Energie raus – und fühlen sich innerhalb von Minuten besser. Egal, wie überzeugend Ihr Schweinehund auf Sie einreden mag, schicken Sie ihn zum Teufel!

Muskel erhalten und stärken: Fit bis ins hohe Alter

Bereits ab dem 30. Lebensjahr schwinden unsere Muskeln – ab jetzt verlieren wir Jahr für Jahr 1 Prozent Muskelmasse. Wer sein Leben lang keinen Sport gemacht hat, besitzt mit 80 Jahren nur noch 60 Prozent seiner Muskeln. Und das hat Folgen – der ganze Stoffwechsel wird heruntergefahren.

Entweder sinken nun Appetit und Nahrungsaufnahme oder wir essen unverändert und nehmen zu. Betroffene fühlen sich zunehmend schwächer, wodurch sie sich noch weniger bewegen – ein Teufelskreis.

Auch das Risiko für Stürze, Brüche und Verletzungen steigt. Denn Bewegungslosigkeit wirkt sich auf die Knochenqualität aus. Regelmäßiges Training stärkt den Knochen, regelmäßiges Sitzen lässt seine Festigkeit schwinden.

Grund genug, von Anfang an Sport zu machen. So bauen Sie ein gutes Muskel-Polster auf und sind für das Alter bestens gewappnet. Aber: Wer 60 Jahre oder älter ist und wenig Muskeln besitzt, kann den Abbau trotzdem stoppen und sogar umkehren.

Experten empfehlen hier Übungen, bei denen die Muskeln arbeiten müssen – indem Sie diese ziehen, drücken oder heben. Ausdauer alleine reicht somit nicht aus.

Unser Tipp:
Trainieren Sie 4-mal die Woche mindestens 35 Minuten. Zum Beispiel mit dem eigenen Körpergewicht oder im Fitnesscenter.

Herz, Kreislauf, Stoffwechsel: Krankheiten effizient vorbeugen

Müssten Sie ein Organ zum Mitarbeiter des Monats küren – stünde Ihr Herz sicher ganz oben auf der Liste. Mit gutem Grund. Tag für Tag, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde pumpt es Blut durch Ihren Körper – und versorgt damit die allerletzte Zelle mit Sauerstoff und Nährstoffen. Regelmäßiges Training stärkt die Herzmuskulatur.

Ein starkes Herz wiederum spült mit jedem Schlag mehr Blut durch die Gefäße und verbessert die Durchblutung. Der Blutdruck sinkt, die Sauerstoffversorgung steigt.

Darüber hinaus beugt Sport allerlei Krankheiten und Problemchen vor: Zum Beispiel Übergewicht und Diabetes. Das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle wird reduziert und der Fettstoffwechsel ordentlich auf Touren gebracht.

Immunsystem: Infektionen ade

Während Sie schwitzen, schüttet Ihr Körper vermehrt Adrenalin aus – ein Hormon, das die Abwehrzellen ermuntert, sich schneller zu bewegen. Schon bald steigt der Gehalt an Killerzellen in Ihrem Blut. Beenden Sie Ihr Training, geht der Spiegel mit dem Sinken des Adrenalins wieder zurück.

Allerdings trainieren diese Reize das Immunsystem. Es beseitigt Eindringlinge und Schädlinge effizienter und erhöht die Aktivität der Lymphozyten. Das Ergebnis:

Freizeitsportler bleiben von Infektionen wie Erkältungen oder Mandelentzündungen wesentlich häufiger verschont. Sogar das Krebsrisiko soll durch regelmäßiges Training sinken – weil Ihre Abwehrkräfte erkrankte Zellen schneller beseitigen können.

Um das Immunsystem zu stimulieren, empfehlen sich vor allem moderate Bewegungen: Zum Beispiel Joggen, Fahrradfahren, Schwimmen oder Wandern. Hier können Sie die Geschwindigkeit optimal an Ihre Bedürfnisse anpassen. Bis zur maximalen Belastungsgrenze sollten Sie nämlich nicht gehen.

Psyche: Mit jedem Schritt ein bisschen glücklicher

Das hat sogar der größte Sportmuffel schon erlebt: Nach einem harten Training fühlen Sie sich einfach großartig. Verschwitzt und ausgepowert, aber glücklich, zufrieden und ausgeglichen.

Die gute Nachricht: Das ist keine Einbildung – auch Ihre Psyche profitiert von regelmäßiger Bewegung. Und zwar so sehr, dass Ärzte bei Depressionen oder Suchttherapien häufig auch ein regelmäßiges Training empfehlen.

Kein Wunder. Denn sobald Sie sich bewegen, schüttet Ihr Körper Serotonin aus – das Glückshormon schlechthin. Gleichzeitig schlafen Sie besser, Ihre Konzentration steigt und der Stresspegel sinkt – brauchen Sie noch mehr Gründe, um Ihren Schweinehund zu überlisten und in die Laufschuhe zu steigen?

Wie viel Sport soll es sein? Das sagt die Wissenschaft!

Die WHO empfiehlt zwei Dinge:

Erstens: Mindestens 10.000 Schritte am Tag.

Zweitens: Mindestens 150 Minuten moderates Training die Woche oder 75 Minuten intensive Aktivität – am besten aufgeteilt in Kraft- und Ausdauersport.

10.000 Schritte am Tag lassen sich mit einigen Tipps und Tricks leicht erreichen:

  • Nutzen Sie die Mittagspause für einen Spaziergang – macht den Kopf frei
  • Parken Sie das Auto ein paar Straßen weiter oder steigen Sie eine Haltestelle früher aus
  • Lassen Sie den Fahrstuhl liegen und nehmen Sie die Treppen
  • Machen Sie jeden Tag 15 Minuten Haushaltsarbeit
  • Gönnen Sie sich eine Fitnessuhr oder eine gute Schrittzähler-App für eine Extraportion Motivation
  • Keine Ausreden! Auch bei Regen tut ein Spaziergang um den Block gut
  • Gehen Sie beim Telefonieren umher
  • Fahren Sie nach dem Aufstehen im Liegen „Fahrrad“
  • Nutzen Sie Wartezeiten an Haltestellen oder vor Terminen für kurze Spaziergänge
  • Denken Sie über einen Stehschreibtisch nach
  • Stehen Sie jede Stunde für mindestens 3 Minuten auf und gehen Sie umher – super für Rücken und Konzentration

Auch die zweite Regel – 150 bzw. 75 Minuten Sport die Woche – ist keine Zauberkunst. Auf die Woche verteilt sind das gerade mal 11 bzw. 22 Minuten pro Tag. Oder anders gesagt: Eine tägliche kurze Joggingrunde (1 bis 2 Kilometer), eine Fahrrad-Fahrt ins Büro, etwas Yoga.

Keine Zeit für Sport? - Und ob!

Das klingt jetzt alles schön und gut – aber Sie haben einfach keine Zeit, um regelmäßig ins Schwitzen zu kommen? Sorry, aber: Doch, haben Sie. Jede Woche schenkt Ihnen 168 Stunden. Verbringen Sie 5 davon beim Training, bleiben immer noch 163 Stunden übrig. Letztendlich ist Sport keine Frage der Zeit, sondern eine Frage der Priorität.

Überlegen Sie doch mal, wie viele Minuten Sie auf dem Sofa verbringen? Auf dem Handy tippen? Ziellos im Internet surfen? Katzenvideos anschauen? All das hat seine Berechtigung – aber hier können Sie ganz bestimmt etwas Zeit abkneifen und in Sport investieren. Probieren Sie es einige Tage aus und Sie merken schnell, wie gut Ihnen die Bewegung tut.

Finden Sie einen Sport, der zu Ihnen passt

Niemand hat etwas davon, wenn Sie Ihr Training hassen. Quälen Sie sich deswegen bitte nicht mit einer Sportart, die Ihnen keinen Spaß macht. Auch gut: Abwechslung. Vielleicht haben Sie keine Lust, jeden Tag joggen zu gehen – aber ein Ründchen die Woche ist okay?

In der folgenden Tabelle finden Sie einige Sportarten und ihre Vor- und Nachteile. Sie hilft Ihnen auf der Suche nach dem passenden Training.

tabelle übersicht sportarten vorteile nachteile für wen geeignet

Fazit: Ohne Bewegung geht es nicht

Ihr ganzer Körper profitiert von jedem Schritt – Herz, Stoffwechsel, Immunsystem, Muskeln, Knochen und Psyche. Regelmäßiges Training hält fit und macht glücklich. Glauben Sie nicht? Probieren Sie es aus! Der Kampf gegen den Schweinehund ist kein einfacher — aber er lohnt sich. Wahrscheinlich mehr, als Sie denken.

Auch wichtig bei regelmäßiger Bewegung: Die richtige Ernährung. Mit unseren pflanzlichen Proteinpulvern und Aminosäuren holen Sie das Beste aus Ihrem Training heraus. Denn Sport und Speiseplan sind zwei Seiten einer Medaille – nur, wer gut isst, kann im Workout alles geben.

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