23.02.2018 11:35
Autor: vitalundfitmit100 GmbH
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Superfood-Kunde: L wie Lucuma - Ursprung und Nutzung des „Inka-Golds“

Lucuma (Pouteria lucuma) ist eine Steinfrucht, die ursprünglich aus den südamerikanischen Anden sowie denen Ecuadors und Chiles stammt. In Peru gilt sie als Nationalfrucht. Inzwischen kommt der bis zu 15 Meter in die Höhe wachsende Baum, der bis zu 500 Früchte tragen kann, in vielen subtropischen Regionen bis nach Asien vor. Die Lucuma-Frucht wurde bereits zu Inka-Zeiten sehr geschätzt, so sehr, dass sie den Namen „Gold der Inka“ erhielt. Dies geschah vermutlich auch auf Grund ihrer dottergelben Farbe. Auf Grund ihres trockenen Fleisches, der an die Beschaffenheit eines hart gekochten Eies erinnert, bekam sie zudem den Namen „Eierfrucht“. Die Lucuma fällt unreif vom Baum und wird trocken gelagert, bis sie reif ist.
 
Lucuma wurde bereits vor 2000 Jahren kultiviert und zu Zeiten der Inka als Heil- und Lebensmittel genutzt. Zudem galt sie als wichtiges Fruchtbarkeitssymbol. Auch heute ist sie noch ein wichtiges Nahrungsmittel, vor allem für die ärmere, ländliche Bevölkerung. Lucuma gilt inzwischen auch in Europa als wahre Wunderfrucht mit zahlreichen gesunden Inhaltsstoffen und ist daher auch bei uns inzwischen bekannter geworden. Die Frucht an sich schmeckt und riecht sehr gut und erinnert an eine Mischung aus Karamell, Mango und Aprikose. Viele sind der Meinung, Lucuma schmecke ähnlich wie Ahornsirup. Frisch ist die gelbe Frucht bei uns nicht erhältlich, dafür aber in Form von Lucuma Pulver. Die Frucht wird bei der Herstellung bei niedrigen Temperaturen getrocknet und schonend pulverisiert.

Durch den süßen Geschmack ist das Pulver ideal zum Süßen von Quark- oder Joghurtspeisen, Müsli oder Shakes und Smoothies. In Peru ist Lucuma die beliebteste Eiscremesorte des Landes. In vier Löffeln Lucuma Pulver steckt etwa ein Kilogramm der frischen Lucuma Früchte.
Lucuma gilt als perfektes Süßungsmittel und dabei gleichzeitig gesünder als herkömmlicher klassischer (raffinierter) Zucker, da sie den Blutzuckerspiegel durch eine minimale glykämische Last niedrig hält.