Superfood-Kunde - A wie Alfalfa: Der „Vater aller Lebensmittel“

13.05.2018 / vitalundfitmit100 GmbH

Alfalfa ist der amerikanische Name für (Saat-)Luzerne, auch Schneckenklee oder Ewiger Klee genannt, und ist eine immergrüne winterharte Pflanze der Gattung Medicago innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Die Luzerne wächst als überwinternd grüne krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu einem Meter. Sie besitzt ein tiefreichendes Wurzelsystem, mit dem sie auch längere Dürreperioden gut überstehen kann.

Die Samen der Luzerne werden vom Wind aus sich nur wenig öffnenden Hülsen verteilt. Sie wird in Mitteleuropa oft auf Feldern angebaut, siedelt sich aber auch an Wegrändern oder Trockenwiesen an. Die Luzerne gedeiht am besten auf etwas kalkhaltigen, aber nur wenig nährstoff- und humusreichen Lehm- oder Lössböden. Versuche in Schweden ergaben, dass die Blüten fast ausschließlich von Hummeln besucht werden, und zwar zu 78% (nur weniger als 1% der Luzernefelder werden von Bienen bestäubt). Daher hat man beispielsweise den Anbau in Finnland verstärkt in Gebiete verlegt, wo auch sehr viele Hummeln vorkommen.

Alfalfa-Sprossen kann man roh essen, beispielsweise in Salaten oder Sandwiches. Sie keimen sehr einfach, sind pflegeleicht und schmecken sehr frisch. Alfalfa ist jedoch keine moderne Erscheinung aus der Gesundheitsszene, sondern eine alte Nutzpflanze, die bereits seit Jahrtausenden in vielen Teilen der Erde als gesundes Lebensmittel verzehrt wird. Es gibt viele Hinweise über Alfalfa in alten Schriften, und dies bereits in der Zeit 1300 vor Christus.  Aus dem Arabischen übersetzt bedeutet Alfalfa „Vater aller Nahrung", was sich auf den hohen Nährwert dieser Pflanze gründet. In Persien war die Luzerne zudem eine wichtige Futterpflanze für Pferde. Überlieferungen gemäß kam sie um etwa 470 vor Christus nach Griechenland, und von dort etwa 150–50 vor Christus nach Italien. Auch hier wurde sie als Futter genutzt. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts brachten spanische Kolonialherren die Luzerne nach Amerika, vor allem nach Mexico und Peru. Nach Deutschland kam sie um 1700 aus Italien. Alfalfa findet man heute vor allem in der Ayurveda und in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Heute wird Alfalfa nicht mehr nur aus dem Arabischen oder Persischen Raum bezogen.
 
Der dunkelgrüne Klee enthält viele Mineralstoffe, Proteine und Vitamine, besonders Vitamin A und Vitamin B-Komplex und kann auch gut als Pulver verzehrt werden. Dazu wird Alfalfa direkt nach der Ernte schonend getrocknet und vermahlen.

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Marcel
Über den Autor: Marcel H.

Marcel ist CEO der vitalundfitmit100 GmbH. Seine Leidenschaft ist die alternative Gesundheit für Mensch und Tier. Seit vielen Jahren bereits befasst er sich intensiv mit den unterschiedlichsten Themen wie Gesundheit, Spiritualität und Wohlbefinden. Marcel gilt als Konifere auf seinem Gebiet, arbeitet und erarbeitet weltweit im Hintergrund an zahlreichen Projekten und Büchern mit.