06.12.2017 16:26
Autor: vitalundfitmit100 GmbH
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Kolloidales Silber

Silber ist eines der meistgebrauchten Edelmetalle der Erde. Es steht mit dem chemischen Zeichen Ag (für „Argentum“) an der 47. Stelle des Periodensystems. Die lateinische Bezeichnung für Kolloidales Silber ist „argentum colloidale“.  Auf Grund der hohen elektrischen Leitfähigkeit wird es für viele technische Zwecke verwendet. Kolloidales Silber, auch Silberwasser genannt, wurde in der Antike als natürliches Heilmittel verwendet, um Infektionen und Entzündungen zu behandeln, die durch Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze verursacht wurden. 

Kolloidales Silber ist ein Kolloid. Darin befinden sich winzige Silberpartikel (Nanopartikel), die im Wasser schweben. Metallisches Silber gibt es als makroskopisch sichtbare Form, beispielsweise als Silberfäden oder -drähte, aber auch als nicht sichtbare wie Nanosilber, wozu auch Kolloidales Silber gehört.  Damit ist es eine flüssige Dispersion des elementaren (reinen) Silbers. Dispersion bedeutet eine Kombination von mindestens zwei nicht ineinander löslichen Stoffe, die demnach keine chemische Verbindung miteinander eingehen können. Die Bestandteile eines kolloidalen Systems müssen immer unterschiedlichen Zuständen angehören, z.B. flüssig/fest oder gasförmig/flüssig. Somit verteilt sich bei Kolloidalem Silber das elementare Silber in einer Flüssigkeit wie z.B. destillierten Wasser, löst sich aber nicht darin.

Ein Silberpartikel ist um einiges kleiner als beispielsweise eine Bakterie – selbst die winzigste Bakterie ist immer noch 2.000mal grösser als ein Silberpartikel im Kolloidalen Silber. Je geringer die Partikelgrösse im Kolloidalen Silber ist, desto höher ist die gesamte Oberflächengrösse und somit auch die Leistungsfähigkeit des Kolloidalen Silbers.