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Leitungswasser vs. Flaschenwasser: Deswegen sollten Sie kein Wasser kaufen

03.07.2019 12:30 / vitalundfitmit100 GmbH

Sie möchten nicht mit jedem Schluck Leitungswasser Hormone, Medikamentenrückstände und Pestizide trinken. Deswegen kaufen Sie lieber teures Wasser aus der Flasche, schleppen das Sixpack regelmäßig die Treppen hoch und schenken der Umwelt jede Menge Plastik. Aber: Muss das überhaupt sein? Erfahren Sie hier alles, was Sie wissen müssen, wenn Sie sich schon mal gefragt haben: Leitungswasser oder Flaschenwasser – was ist besser?

Ist Leitungswasser gesund?

Die Trinkwasserverordnung stellt sicher, dass unser Leitungswasser zu keiner Zeit Schadstoffgrenzen überschreitet. Deswegen zunächst die kurze Antwort: Ja, Leitungswasser ist gesund und völlig unbedenklich.

Zu 70 Prozent stammt es aus Grund- und Quellwasser, die restlichen 30 Prozent verteilen sich auf Flüsse, Talsperren und Brunnen. Wasserwerke analysieren die Qualität des Wassers und bereiten es – wenn nötig – auf. Erst nach dieser Untersuchung darf das Wasser weiterfließen – durch die Leitungen bis zu unseren Wasserhähnen.

Manchmal befinden sich Schadstoffe im Wasser. Hormone oder Pestizide zum Beispiel. Aber: Wasserwerke filtern diese heraus. Deswegen bleibt Leitungswasser stets unter Schadstoffgrenzen. Verbleibende Rückstände wirken sich keineswegs auf Ihre Gesundheit aus – dafür ist die Konzentration der Substanzen viel zu gering.

Gesundheitlich problematisch wird Leitungswasser bei alten Rohren. Denn ab dem eigenen Hausanschluss sind wir für die Qualität unseres Wassers verantwortlich – beziehungsweise unsere Vermieter. Wohnen Sie in einem unsanierten Altbau, können Sie sich ganz einfach Gewissheit verschaffen: Informieren Sie sich beim Gesundheitsamt über Trinkwasserlabore in der Nähe und schicken Sie diesen eine Wasserprobe.

Befinden sich wegen alter Leitungen tatsächlich Keime in Ihrem Wasser, gibt es keinen Grund zur Sorge. Sie können Ihr Leitungswasser trotzdem trinken – bereiten Sie es einfach auf. Entweder reinigen Sie Trinkwassertank und Leitungssystem mit unserem EinsEinsSet. Oder Sie geben 1 bis 2 Tropfen der Lösung in ein Glas Wasser (250 Milliliter) und lassen das Präparat 1-2 Minuten einwirken. Fertig – schon können Sie Ihr Leitungswasser bedenkenlos trinken.

Aber was ist mit Nitrat im Trinkwasser?

Erst vor kurzer Zeit machten Nitrate im Grundwasser Schlagzeilen. Diese stammen vor allem aus der Massentierhaltung und gelangen von den Unmengen an Gülle über die Felder in unser Trinkwasser. Nitrat an sich gilt als unbedenklich. Allerdings kann Ihr Körper die Substanz in Nitrit verwandeln – und diese wiederum steht im Verdacht, unter anderem Krebs auszulösen.

Also sollen Sie wirklich Leitungswasser trinken? Ja. Denn: Unser Grundwasser mag mit Nitrat belastet sein – sobald es aus Ihrem Hahn läuft, gibt es aber keinen Grund mehr zur Sorge. Fallen im Wasserwerk zu hohe Belastungen auf, werden sie gefiltert. Das gilt auch für Nitrate.

Problematisch ist hier eher der große Arbeitsaufwand und die damit langfristig steigenden Kosten. Heißt: Leitungswasser könnte in der Zukunft teurer werden – wahrscheinlich aber immer noch wesentlich günstiger als Flaschenwasser.

Deswegen sollten Sie lieber Leitungswasser trinken

1. Weniger Schadstoffe als Flaschenwasser

Erstaunlicherweise machen sich viele von uns vor allem bei Leitungswasser Sorgen um Qualität. Dabei sind es abgefüllte Mineralwässer, die mit hohen Schadstoffkonzentrationen auffallen – denn: Die Trinkwasserverordnung ist weitaus strenger als die Tafelwasserverordnung.

Besondere Vorsicht sollten Sie zudem bei Wasser aus Plastikflaschen walten lassen. Diese stehen im Verdacht, hormonell wirksame Substanzen – wie BPA – ins Wasser zu geben.

2. Genauso viele Mineralien

Gerne bewerben Hersteller von Mineralwasser ihre Flaschen mit Mineralstoffen. Fakt ist aber: Flaschenwasser bietet hier keine größeren Mengen als Leitungswasser. Letztendlich entscheidet die Region, aus der das Wasser stammt, über den Gehalt von Magnesium, Natrium und Co. Wussten Sie, dass ein Mineralwasser aus der Flasche keinen Mindestgehalt an Mineralien enthalten muss, um als Mineralwasser zu gelten? 2013 stellte die Stiftung Warentest fest, dass bis zu zwei Drittel der getesteten stillen Wässer mineralstoffarm sind.

3. Umwelt – sparen Sie tausende Plastikflaschen

Wer 2 Liter am Tag trinkt, sammelt in einer Woche bereits 14 Plastikflaschen. In einem Monat sind das 56, im Jahr 672 und in 5 Jahren 3360 Stück. Bei einer Höhe von ca. 30 Zentimetern pro Flasche, könnten Sie nach 5 Jahren einen 1008 Meter hohen Turm stapeln. Eine unglaubliche Umweltbelastung.

Denn: Viele unserer PET-Wasserflaschen geben Sie zwar am Pfandautomaten zurück. Von da aus wandern sie jedoch entweder direkt in den Müll oder nach nur sehr wenigen Wiederbefüllungen.

Die bessere Wahl stellen hier Glasflaschen dar. Diese geben zum einen keine Plastikchemikalien in Ihr Wasser, zum anderen lassen sie sich deutlich häufiger auffüllen als Kunststoffbehälter. Aber: Sie sind auch schwerer – deswegen kostet der Transport zur Quelle viel Sprit und somit CO2.

Wenn Sie unbedingt Wasser aus Flaschen trinken möchten, empfehlen wir Ihnen Poolflaschen. Diese werden nicht immer am selben Ort wiederaufgefüllt, sondern in der Nähe der Abgabe. Auf diese Weise sparen Sie teilweise lange Transportwege.

Aber die beste Wahl bleibt immer noch Leitungswasser. Stellen Sie sich den Turm an Flaschen vor, den Sie nach gerade mal 5 Jahren vermeiden. Nach 25 Jahren sind Sie bereits bei 25.200 Metern.

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Sauberes Trinkwasser – ganz egal, wo Sie sind

Sind Ihre Leitungen in Ordnung, können Sie dank strenger Gesetze sicher sein: Unser Leitungswasser in Deutschland bietet beste Qualität. Anders sieht es auf Urlaubsreisen in ferne Regionen aus.

Keime, Sporen und Parasiten haben schon so manche Reise erschwert. Das muss aber nicht sein. Unser EinsEinsSet reinigt sämtliche Verschmutzungen im Wasser, die krankmachen können – ganz egal, ob Sie in einer Ferienwohnung leben, in den Bergen campen oder sich auf Hängematten in den Tropen ausruhen: Das Chlordioxid eignet sich hervorragend für den mobilen Einsatz.

Fazit: Geld sparen, weniger schleppen, Umwelt helfen – ohne Auswirkungen auf Ihre Gesundheit

Wirklich nichts spricht gegen Wasser aus dem Hahn – sehr viel aber dafür. Wenn Sie sich immer noch um Ihre Trinkwasserqualität sorgen, empfehlen wir Ihnen eine Trinkwasseranalyse. Hier senden Sie eine Probe Leitungswasser ans Labor und kriegen dafür absolute Gewissheit. Oder: Greifen Sie gleich zu unserem EinsEinSet und reinigen Sie eventuelle Keime aus Ihrem Wasser.

Unser Tipp: Kaufen Sie eine wiederauffüllbare Trinkflasche für unterwegs. Diese können Sie dann mit Leitungswasser auffüllen – egal, wo Sie sind. Das spart noch mehr Plastik und Geld.

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