02.11.2015 12:13
Autor: vitalundfitmit100 GmbH
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Kokosöl – Gesund und lecker: Wirkung...

Kokosöl – Gesund & lecker – das Allround-Talent

Wegen des enorm hohen Anteils an wertvollen Inhaltsstoffen könnte sich ein Mensch wochenlang ausschließlich von Kokosnüssen ernähren, ohne Mangelerscheinungen zu bekommen. Das allein spricht schon für das riesige Potenzial dieser Tropenfrucht. Das Kokosöl dieses Naturgeschenks bietet in der Ernährung und auch im Kosmetikbereich somit auch eine Vielfalt an positiven Eigenschaften, so dass es in keinem Haushalt fehlen sollte.

Kokosöl ist eines der natürlichsten Öle der Welt. Eine reife Frucht hat immerhin 35 Prozent davon. Dass Völker der Südsee über Jahrtausende leistungsfähig und vital blieben, ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass die Kokosnuss dort ein Grundnahrungsmittel war und teilweise noch ist. Zwar besteht Kokosöl zu etwa 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren, denen man früher nachsagte, sie seien an zu hohen Cholesterinwerten beteiligt, doch verschiedene Studien widerlegten dieses Gerücht inzwischen völlig und kamen zu ganz anderen Ergebnissen:

Fettsäure-Zusammensetzung des Kokosöls

  • Laurinsäure: 44 – 52 %
  • Caprinsäure: 6 – 10 %
  • Caprylsäure: 5 – 9 %
  • Myristinsäure: 13 – 19 %
  • Palminsäure: 8 – 11 %
  • Stearinsäure: 1 – 3 %
  • Ölsäure (einfach ungesättigte FS): 5 – 8 %
  • Linolsäure (mehrfach ungesättigte FS): 0 – 1 %
 

Erklärung zu der Zusammensetzung von Kokosöl

Die ersten drei Fettsäuren der Tabelle sind mittelkettig mit einem sehr hohen Gesamtanteil am Kokosöl. Mittelkettige Fettsäuren zeichnet aus, dass sie leicht verdaulich sind. Da sie auch wasserlöslich sind, gelangen sie auf dem Verdauungsweg direkt in die Leber, wo sie zur Energiegewinnung genutzt und deutlich weniger als viele andere Öle in Fettdepots eingelagert werden. Kokosöl eignet sich daher ideal als Öl, wenn man auf sein Gewicht achten möchte oder muss. Eine japanische kontrollierte Doppelblindstudie bestätigte, dass Versuchspersonen, die im Rahmen einer Diät mehr mittelkettige als langkettige Fettsäuren erhielten, signifikant mehr abnahmen als die Vergleichsgruppe. Aber nicht nur das: Kokosöl wirkt gegen Viren, Bakterien und Pilze und ist daher nicht nur ein unverzichtbares und wertvolles Öl in der Küche, sondern auch ein probates Mittel zur Prophylaxe von Krankheiten und zur therapeutischen Begleitung in Heilungsprozessen, denn die antimikrobielle, antivirale und antimykotische Wirkung dieses Öls entfaltet sich innerlich und bei äußerer Anwendung gleichermaßen.

Potential des Kokosöls

Dass Kokosöl dieses Potenzial hat, liegt in erster Linie an dem sehr hohen Anteil an Laurinsäure. Bei vielen Zivilisationskrankheiten hat sich Kokosöl als Nahrungsbestandteil bewährt. Sogar bei Krebs und demenziellen Erkrankungen ist das Öl zu empfehlen. Es versorgt den Körper mit leicht verdaulicher Energie, wirkt entzündungshemmend und reinigend. Der hohe Anteil an wichtigen Aminosäuren, Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien toppt die Qualitäten des Kokosöls obendrein.

So ist es auch in der Kosmetik ein Präparat, das bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis lindernd und kühlend wirkt und die Zellgeneration beschleunigt, etwa nach einem Sonnenbrand. Nicht zu vergessen ist Kokosöl im Massagebereich und als natürliche Alternative zu Gleitmitteln mit Siliconöl. Die Konsistenz von Kokosöl im gekühlten Zustand oder bei Zimmertemperatur fest. Bei leichter Erwärmung verflüssigt es sich aber schnell und entfaltet dabei – ob in der Küche oder in der Kosmetik – sein einzigartiges Aroma.