So überstehst du den Winter: 3 Wege zu mehr Leichtigkeit
Der Wecker reißt dich aus dem Schlaf. Stöhnend ziehst du die Decke über den Kopf – die ewige Dunkelheit zermürbt dich. Doch wenn du die Wochen bis zum Frühling nur ausharrst, verlierst du jedes Jahr kostbare Zeit. Deshalb verraten wir 3 einfache Strategien, mit denen du die kalten Wochen vielleicht sogar ein bisschen genießen kannst.
Der Körper im Wintermodus: Warum die dunklen Monate so anstrengend sind
Während du im Herbst am Nachmittag noch etwas Licht abbekommen hast, taucht der Winter den Tag in Dunkelheit: Wenn du deinen Kaffee schlürfst, leuchten draußen die Straßenlaternen – und wenn du von der Arbeit kommst, springen sie wieder an.
Weil nur wenig Sonne auf deine Netzhaut fällt, bleibt der Melatoninspiegel oben – ganz egal, wie viel du schläfst: Du fühlst dich schlapp und müde. Gleichzeitig kämpft dein Körper gegen die Kälte. Um deine Temperatur am Gefrierpunkt konstant zu halten, muss er schließlich mehr Energie aufwenden.
Draußen peitschen dir eisige Böen durchs Gesicht, bis deine Nasenspitze und die Wangen brennen – und drinnen trocknet die Heizungsluft deine Haut aus. Sie juckt, spannt und ihre schützende Barriere bröckelt.
Kurz: Im Herbst hat sich dein Körper noch umgestellt – jetzt ist er im Wintermodus angekommen. Bis die ersten Krokusse sprießen, stehen ihm unzählige dunkle, kalte Tage bevor. Doch wenn du gut für ihn sorgst, fühlt sich der Winter ein bisschen leichter an.
Was dein Körper jetzt wirklich braucht
Der Winter belastet deinen Körper wahrscheinlich mehr, als du denkst. Doch schon drei einfache Maßnahmen unterstützen ihn dabei, im Gleichgewicht zu bleiben – damit du auch in den kalten Wochen mit einem Lächeln durch den Tag gehst, statt dich schon jetzt nach dem Frühling zu sehnen.

1. Unterstütze deinen Körper mit den richtigen Nährstoffen
Wenn du dich im Winter häufiger auf dem Sofa einkuschelst, verbrennst du zwar weniger Kalorien – dein Bedarf an Nährstoffen bleibt jedoch unverändert. Gleichzeitig sinkt das Angebot an frischem Obst und Gemüse, deshalb können schneller Lücken entstehen.
Jetzt besonders wichtig:
- Damit dein Körper genug Vitamin D produzieren kann, braucht er reichlich Tageslicht – doch meistens verbringen wir die einzigen hellen Stunden in Büros, Universitäten und Schulen. Dabei ist der Nährstoff im Winter besonders wichtig, schließlich trägt er zu einem normalen Immunsystem bei – genau wie Vitamin C und Zink.
- Kälte, Heizungsluft und Strumpfhosen unter der Jeans – für deine Haut ist der Winter eine echte Belastung. Vitamin A dazu bei, normale Haut und normale Schleimhäute zu erhalten.
- Die dauernde Wintermüdigkeit schlägt irgendwann auf die Stimmung – es nervt, sich ständig schlapp zu fühlen und deshalb Aktivitäten sausen zu lassen, die dir eigentlich Spaß machen. Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

2. Sammele Sonne so oft es geht
Tageslicht hemmt die Produktion von Schlafhormonen – sogar dann, wenn sich die Sonne hinter einer grauen Wolkenwand versteckt. Der Winter kann sich deshalb ganz anders anfühlen, wenn du trotz Regen und Kälte regelmäßig spazieren gehst. Deine Mittagspause eignet sich dafür besonders gut, da die Sonne zwischen 11 und 14 Uhr am höchsten steht.

3. Bleib sozial aktiv – vor allem, wenn du dich eigentlich zurückziehen willst
Vielleicht möchtest du dich im Winter am liebsten zuhause verkriechen. Das ist nachvollziehbar – doch der Rückzug kann den Antrieb dämpfen und an der Stimmung zerren. Oft reichen schon ein Kaffee mit Freunden oder eine Sprachnachricht, um den Tag etwas leichter zu machen.
Fazit: Du musst den Winter nicht mögen – aber er kann sich trotzdem leichter anfühlen
Wenig Licht und eisige Kälte: Der Winter ist eine echte Herausforderung für deinen Körper. Doch wenn du gut für ihn sorgst, fühlen sich die Tage nicht mehr ganz so schwer an. Nährstoffe, Sonne und Gesellschaft bringen wohltuende Momente des Lichts in die Dunkelheit.