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Nachhaltig leben » 31 Dinge, die wirklich jeder tun kann

12.01.2022 10:00

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1. Packe dein Obst & Gemüse in Stoffbeutel

Für jeden Apfel und jede Birne zur Plastiktüte greifen? Lieber nicht! Besser: Stoffbeutelchen. Einmal angeschafft, sparst du Woche für Woche Kunststoff – wer sich gesund ernährt, hat unseren Planeten am Ende des Jahres schnell vor 260 Tüten bewahrt.


2. Trinke Leitungswasser

Wusstest du, dass die meisten PET-Flaschen verbrannt werden, nachdem du sie in den Pfandautomaten gestopft hast? Mehrweg? Fehlanzeige! Aber auch Neubefüllungen können problematisch sein.

Zum einen, weil die Zyklen bei Kunststoffflaschen auf wenige Male begrenzt sind. Zum anderen, weil es viel Benzin kostet, das Wasser durch Deutschland zu karren. Und das, obwohl die Qualität aus dem Hahn hervorragend ist. Möchtest du sichergehen, lasse dein Leitungswasser gerne prüfen – und spare auf diese Weise 728 Plastikflaschen im Jahr.


3. Bevorzuge festes Shampoo & Duschgel

Lange Zeit ein Nischenprodukt, erobert es endlich die Drogerien: festes Shampoo. In Naturkosmetik-Qualität besonders schonend für deinen Körper und die Umwelt, hast du wieder etwas Plastik vermieden. Gerne mit einem Stück Seife ergänzen und auch die Duschgelflasche aus dem Bad schmeißen!


4. Lass Ökostrom aus der Steckdose fließen

Nichts belastet unser Klima mehr als Kohle. Jede Kilowattstunde stößt bis zu 1188 Gramm CO2 aus – und im Jahr verbraucht eine vierköpfige Familie rund 4000 kWh. Der wirkungsvollste Umwelttipp bleibt deswegen der Wechsel zu Ökostrom. Ist in zehn Minuten erledigt und günstiger, als viele Menschen denken – lass dich beim Preisvergleich überraschen!


5. Klemme Aluplatten hinter die Heizkörper

Ein großer Teil unseres persönlichen CO2-Fußabdrucks entfällt auf nur eine Sache: die Heizung. Hier entstehen Jahr für Jahr rund 1,62 Tonnen. Es lohnt sich also – auch dem Geldbeutel zuliebe – genauer hinzusehen. Schiebst du Aluplatten hinter die Heizkörper, reflektieren diese Wärme. Ebenfalls effizient: Rollläden und Vorhänge am Abend zuziehen und Fenster abdichten.


6. Kaufe einen Wassersparkopf

Nach Heizung und Auto ist warmes Wasser der größte Energieverbraucher und CO2-Verursacher in privaten Haushalten. Drehst du einen Sparkopf in die Dusche, strömen rund 60 Prozent weniger Wasser aus der Leitung – bei gleichem Druck. Freut den Geldbeutel und die Umwelt!.


7. Bring deine Wohnung ohne Chemie zum Glänzen

Viele Wasch- und Putzmittel enthalten Tenside oder Duftstoffe, die sich biologisch nicht abbauen lassen. An manchen verzweifeln sogar Kläranlagen. Dabei ist es so einfach, Wohnung und Haus natürlich zum Glänzen zu bringen – mehr als Natron, Essig und Zitronensäure brauchst du nicht. Keine Lust auf eigene Rezepturen? Dann kaufe Putzmitteltabs oder Konzentrate. In Wasser auflösen bzw. verdünnen, Schmutz loswerden – und obendrauf Plastik sparen.

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8. Lass eine Gartenecke verwildern

Manchmal kostet es keinen Aufwand, ein kleines bisschen nachhaltiger zu leben – ganz im Gegenteil: Weniger Gartenarbeit trägt zu mehr Artenvielfalt bei! In Laub, verblühten Stauden und hohen Gräsern finden Vögel und Insekten wertvolle Nahrung sowie Nistplätze. Deswegen Rasenmäher und Harke gerne öfter im Schuppen stehen lassen – und sich am Gezwitscher erfreuen.


9. Koche niemals ohne Deckel

Ohne Deckel kochen – das ist wie Lüften bei geöffneten Fenstern: Hier geht eine Menge Energie verloren! Bleiben Töpfe und Pfannen abdeckt, brauchst du dreimal weniger Strom. Ein Tipp, der sich wirklich lohnt, denn: Rund 11% der Energie entfallen auf Herd und Ofen. „Aber kocht es dann nicht ständig über?“, fragst du dich jetzt vielleicht. Nicht, wenn du die Temperatur zügig senkst.


10. Versuche, weniger Fleisch und Milch zu essen

Tierfutter verschlingt ungeheure Land- und Wassermassen – so kommt es, dass tierische Produkte die niederschmetterndste Klimabilanz haben. Schließlich…

  • …wachsen Getreide und Sojabohnen unter den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden heran
  • …setzt intensiv genutzter Acker Kohlenstoff frei
  • …pustet die Landwirtschaft Lachgas in die Atmosphäre – ein Treibhausgas, das 300-mal so schädlich wie CO2 ist
  • …stößt die Verdauung von Kühen Methan aus
  • …gedeihen hierzulande nur wenige eiweißreiche Nutzpflanzen, sodass Tierfutter meistens aus Südamerika oder den USA importiert wird

Kurz: Jedes Gramm Butter und jedes Schnitzel, das du weniger isst, hilft unserem Planeten – und tut auch deiner Gesundheit gut. Wie wäre es zur Abwechslung mit Hüsenfrüchten, Nüssen, Champignons oder grünem Gemüse als hochwertige Eiweißquelle?


11. Kaufe öfter aus zweiter Hand

Egal, ob wir eine nachhaltige Trinkflasche mit Korkummantelung kaufen oder ein neues Auto – alles verschlingt in der Herstellung Energie und Ressourcen, stößt Treibhausgase aus und hinterlässt Umweltauswirkungen. So wundert es kaum, dass unser Konsum knapp 40% des Pro-Kopf-Treibausgasausstoßes verursacht.

Second-Hand-Käufe bewahren unseren Planeten vor CO2, Schadstoffen und Raubbau. Außerdem kannst du hier eine Menge Geld sparen. Besonders empfehlenswert bei Technikgeräten und Kleidung.


12. Verzichte auf Dauerstreaming und downloade deine Musik lieber

Jeder Klick im Internet pustet Treibhausgase in die Luft – schließlich verschlingen die Rechenzentren ungeheure Energiemassen. Speichere deine Musik deswegen gerne auf dem Endgerät. So vermeidest du den Umweg über die Cloud. Möchtest du noch mehr Gutes tun, streame und downloade bevorzugt über eine WLAN-Verbindung und drossele die Bildauflösung von Videos herunter.


13. Koche so oft es geht saisonal

Weil sich Tomaten und Paprika das ganze Jahr über in den Supermarktregalen stapeln, haben viele von uns verlernt, saisonal zu kochen – dabei schmeckt Obst und Gemüse deutlich besser, wenn es zur regulären Erntezeit gepflückt wird und schnell auf dem Teller landet.

Transportwege lassen das herrliche Aroma schwinden und auch die Nährstoffbilanz ist oft schlechter – weil die Lebensmittel unreif auf den Weg geschickt werden und währenddessen nachreifen.

Also: Warum im Winter nicht öfter Kürbis aus dem Ofen essen, Spitzkohl in Rahmsauce, deftigen Grün- oder Rosenkohl? Du wirst erstaunt sein, wie vielfältig deutsches Gemüse wirklich ist – da braucht es im Dezember gar keine wässrigen Treibhaus-Tomaten.


14. Setze auf Naturkosmetik

Mikroplastik, hormonell wirksame Konservierungsmittel, krebserregende Duftstoffe, Aluminumsalze oder Erdöl-Substanzen – die Zutatenlisten auf Kosmetikprodukten bieten allerlei Überraschungen. Wer sich die Mühe macht, sie zu übersetzen, wird erstaunt sein, was er sich – vielleicht jahrelang – auf die Haut geschmiert hat.

Zugegeben: Es macht keinen Spaß, die Abkürzungen auf den Etiketten von Shampoos, Lotions und Co auseinander zu klamüsern. Einfacher wird’s, wenn du ab sofort nur noch zertifizierte (!) Naturkosmetik kaufst – diese verbietet Mikroplastik und andere Inhaltsstoffe, die im Abwasser und auf deinem Körper nichts zu suchen haben.

Achtung: „Naturkosmetik“ ist kein geschützter Begriff. Achte deswegen unbedingt auf Siegel wie „Natrue“, „BDIH“, „Ecocert“ oder „Cosmos“.


15. Pflege deine Technikgeräte

Handys, Laptops und andere technische Errungenschaften mögen uns das Leben wesentlich einfacher machen – leider verschlingen sie wertvolle Ressourcen und hinterlassen schädlichen Müll.

Für Aluminium muss zum Beispiel Regenwald weichen, weil hier das Bauxit lagert. Außerdem produziert jede Tonne des Metalls bis zu vier Tonnen giftigen Rotschlamm. Die Verarbeitung wiederum verschlingt gigantische Energiemengen.

Kurz: Unsere Technik ist eine kleine Umweltsünde – deswegen sollten wir verantwortungsvoll mit unseren Geräten umgehen. Lade den Akku richtig (niemals völlig entladen lassen, Akkustand zwischen 20% und 80% halten, hohe Temperaturen vermeiden, Schnellladegerät nur im Notfall nutzen), ziehe regelmäßig Updates und verwende Schutzhüllen.

Je länger du dein Smartphone oder PC nutzt, desto ökologischer wird er. Und selbst wenn du oft neue Modelle kaufst, kannst du die alten Geräte in einem guten Zustand besser verkaufen.


16. Sag Bye-bye zu Standby

Alle Geräte in eine Steckdosenleiste stöpseln und diese am Ende des Tages ausschalten: Ein Energiespartrick, den jeder von uns schonmal gehört hat – umsetzen tun ihn aber die Wenigsten. Kein Wunder, klingt irgendwie nach Erbsenzählerei. Ist es nicht! Das Umweltbundesamt rechnet vor: Jahr für Jahr verursachen Standby-Modi in privaten Haushalten und Büros 22 Milliarden kWh, die ungenutzt verpuffen. Anders gesagt: Ein Drei-Personen-Haushalt zahlt 100 Euro Stromkosten für eingestöpselte Ladegräte, Stereoanlagen und Fernseher.Es lohnt sich also, die Leiste wirklich zu verwenden – und zwar nicht nur als Steckdosen-Erweiterung.


17. Lade deine Fotos & Videos auf USB-Sticks

Clouds mögen unglaublich praktisch sein – die digitalen Speicher haben allerdings einen Haken: Sie fressen Energie. Und zwar eine ganze Menge. Schließlich lagern sie die Daten auf Servern – gigantischen Rechenzentren, mehrheitlich mit Kohle- oder Atomstrom betrieben.

Es mag schmerzen, doch an dieser Stelle lohnt sich der Schritt in die Vergangenheit. Speichere zumindest große Datenmengen (zum Beispiel Fotos oder Videos) lieber auf einem USB-Stick.

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18. Hör auf, Mikroplastik in den Abguss zu spülen

Niemand will Mikroplastik im Wasser haben. Und doch schütten wir es fleißig den Abguss runter. Denn: Es versteckt sich gerne hinter harmlosen Abkürzungen wie PE, PUR, PA, PS, PEG und PPG.

Jetzt könntest du vor jedem Shampoo- und Waschmittelkauf die Zutaten sorgsam lesen. Oder du installierst eine App wie Codecheck auf deinem Handy. Wer sichergehen will, setzt auch hier auf Naturkosmetik.

Übrigens: Jedes Mal, wenn du Kleidung aus Kunstfasern wäschst, lösen sich tausende von ihnen – und stellen sogar moderne Kläranlagen vor Herausforderungen. Tolle Alternativen sind Baumwolle, Hanf oder Leinen. Muss es unbedingt Polyester sein, könntest du einen Guppybag kaufen. Dieser fängt die Fasern auf, sodass du sie im Hausmüll entsorgen kannst.


19. Kaufe einen Rasierhobel

Wenige Male verwenden, dann ab in den Müll damit – Einwegrasierer werden zwar selten mit Coffee-to-go-Bechern und Plastikflaschen in eine Reihe gestellt, allerdings gehören sie genau hier hin. Nicht nur, dass ihr Leben kaum über das einer Eintagsfliege hinausreicht. Auch problematisch: Sie vereinen Metall und Plastik – und lassen sich deswegen schwer recyceln.

Eine tolle Alternativen sind Rasierhobel. Vor allem, wenn du zuvor viel Geld für Ersatzklingen gezahlt hast. Ab sofort brauchst du nur noch schlichte Rasierklingen, die sogar im 10er-Pack günstig daherkommen.


20. Verwende Kaffeefilter aus Stoff oder Metall

Den Tag mit einer guten Tat beginnen: Kaffeefilter aus Stoff oder Metall machen die Papiertüten unnötig. Von Januar bis Dezember kommen immerhin 365 Stück zusammen – macht nach fünfzehn Jahren knapp 5500. Wer eine Bio-Tonne oder einen Komposthaufen hat, kann die Filter hier entsorgen. Im Hausmüll hingegen werden sie verbrannt – schade drum!


21. Hinterfrage deine Käufe – und bringe mehr Minimalismus ins Leben

Wie bereits erwähnt verursacht unser Konsum knapp 40% des privaten CO2-Ausstoßes. Es macht also Sinn (auch für den Geldbeutel und das Wohlbefinden) sich vor jedem Kauf zu fragen, ob wir das Objekt der Begierde wirklich benötigen. Auf der Suche nach einer guten Entscheidung helfen Überlegungen wie:

  • wie oft werde ich den Gegenstand verwenden? „Muss“ ich ihn tatsächlich besitzen oder kann ich ihn bei Bedarf leihen?
  • habe ich einen Gegenstand mit ähnlicher oder gleicher Funktion? Beispiel: Wer einen Stabmixer im Küchenschrank stehen hat, kann auf einen Hochleistungsmixer vielleicht verzichten.
  • handelt es sich um einen wohl überlegten und durchdachten oder um einen spontanen Kauf? Letzteres weist sehr oft auf „eigentlich unnötig“ hin – schließlich hast du im Alltag das Fehlen des Objektes nicht wahrgenommen. Du willst es erst haben, wenn du plötzlich davor stehst oder dir ein netter Rabatt winkt.

Bewusstes Konsumieren entlastet die Umwelt und schenkt dir mehr Zeit – steht weniger in den Regalen, kannst du deine Putzroutine drastisch reduzieren.


22. Verstaue Lebensmittelreste in Dosen

Es gibt zwei Gründe, lieber auf Frischhaltefolie zu verzichten. Der eine ist offensichtlich: Sie produziert eine Menge Abfall und zwar in kürzester Zeit. Der zweite hingegen offenbart sich bei genauerem Hinsehen – deckst du deine Speisen mit Plastikfolie ab…

…gelangen möglicherweise Weichmacher und andere Schadstoffe in dein Essen. Tests zeigen, dass viele Produkte zum Glück unproblematisch sind – aber nicht alle. Gerade, wenn sich die Folie gut abrollen lässt, solltest du lieber die Finger davon lassen.

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23. Drehe die Heizungen nicht höher als nötig

Jedes Grad mehr erhöht die Heizkostenrechnung um 6 Prozent – es lohnt sich also, die Wohnung mit Köpfchen aufzuwärmen.

Heißt: Nachts und bei Abwesenheit die Heizungen runterdrehen, Heizkörper regelmäßig entlüften, in digitale Thermostate investieren – und die Temperatur erst dann erhöhen, wenn du trotz Pulli frierst. Denn: Ist es in der kalten Jahreszeit wirklich nötig, im T-Shirt auf dem Sofa zu sitzen?


24. Achte bei Neukäufen auf Qualität

„Wer billig kauft, kauft zweimal“ – den Spruch kennen wir alle. Nicht in jedem Fall mag er zutreffen. Gerade, wenn es um Technik geht, behält er aber meistens Recht. Benutzt du einen Gegenstand regelmäßig, macht es Sinn, auf eine hochwertige Verarbeitung zu setzen. Spart Ärger, Geld und Ressourcen!


25. Entsorge deinen Müll in der richtigen Tonne

Nur, wenn wir unseren Müll sortieren, kann er recycelt werden – und auf diese Weise knappe Ressourcen schonen. Klar, Plastik gehört in den gelben Sack und Zwiebelschalen in die Bio-Tonne (falls vorhanden). Trotzdem: Wahrscheinlich begehen wir alle den einen oder anderen Fehler. Zum Beispiel diese hier:

  • fettige Pizzakartons gehören in den Hausmüll
  • Trink- und Fenstergläser nicht ins Altgas werfen! Die unterschiedliche Glaszusammensetzung macht bei der Verarbeitung Probleme
  • Papprand und Aludeckel stets vom Joghurtbecher trennen und einzeln entsorgen – nur so können Sortieranlagen die unterschiedlichen Materialien erkennen
  • Kassenpapier in den Restmüll packen
  • Alufolie darf (und soll) in die gelbe Tonne
  • Joghurtbecher nicht ineinander stapeln
  • auch keine Elektrokleingeräte in den Hausmüll schmeißen – ab zum Wertstoffhof damit! Alternativ kannst du in vielen Kommunen den Sperrmüll rufen.

26. Wechsel zu einer Ökobank

Wenn Geld die Welt regiert – dann kann es auch Gutes tun! Das beweisen Ökobanken. Im Gegensatz zu konventionellen Finanzinstituten arbeiten sie nach strikten Regeln: Sie finanzieren weder Kohlestrom, noch Rüstungsunternehmen, diktatorische Regime oder andere Dinge, denen du eigentlich keinen Cent deines Ersparten geben willst – es aber indirekt tust, wenn dein Geld auf dem Konto einer solchen Bank liegt.

Ganz im Gegenteil: Ökobanken verpflichten sich sogar, nur ethisch handelnden Unternehmen einen Kredit zu bewilligen. Momentan verlangen sie zwar alle Kontoführungsgebühren – diese halten sich jedoch im Rahmen. Bedenke außerdem, dass „Gratis Girokonten“ häufige versteckte Kosten mit sich bringen. Zum Beispiel Gebühren für Überweisungen, Geldabhebungen oder Geldkarten.


27. Investiere in ein Heizungsthermostat

Rund 70 Prozent deines Energieverbrauchs entfällt auf nur eine Sache – die Heizung. Mit einem digitalen Thermostat kannst du hier ordentlich sparen.

Richtig eingestellt, herrschen ab sofort immer Wohlfühltemperaturen in deinem Heim. Aber nur, wenn du wirklich zu Hause bist. Fährst du ins Büro, sinkt die Temperatur – und geht wieder hoch, noch bevor dein Auto (oder der Bus) an der Haustür vorbeirollt. Alles völlig automatisch. Manche Modelle erkennen sogar geöffnete Fenster und schalten die Heizung daraufhin aus. Praktisch!


28. Ignoriere das MHD – und vertrau deinen Sinnen

Viele Menschen denken, dass Lebensmittelverschwendung vor allem eine Sache der Supermärkte und Herstellungsketten wäre. Das stimmt nicht.

52% gehen auf private Haushalte zurück. Groß- und Einzelhandel kommen auf 4%, die Primärproduktion auf 12%, bei der Verarbeitung von Lebensmitteln entstehen 18% an und bei der Außer-Haus-Verpflegung 14%. In konkreten Zahlen: Pro Jahr und Kopf entsorgen private Haushalte 75 Kilo Lebensmittel. 35 Prozent davon entfallen auf Obst und Gemüse, 13 Prozent auf Brot, 12 Prozent auf Getränke und 9 Prozent auf Milchprodukte

Besonders erschreckend: 45 Prozent dieser Abfälle wären vermeidbar. Durch richtige Lagerung, organisiertere Einkäufe – und den Einsatz deiner Sinne. Ignorier das Mindesthaltbarkeitsdatum! Sieh dir die Packung genau an. Ist sie aufgebläht? Weg damit. Wenn nicht, öffne sie, schnuppere, ertaste die Konsistenz und nimm einen kleinen Bissen. Schmeckt wie immer? Es prickelt nichts? Dann ist das Lebensmittel sehr wahrscheinlich genießbar.


29. Nutze Sharing-Angebote

Das Internet verbindet uns – und macht es deswegen sehr viel einfacher, Dinge miteinander zu teilen. Denn: Nicht immer müssen wir einen Gegenstand wirklich besitzen. Die Leiter zum Beispiel. Wie oft holst du sie aus der Abstellkammer? Einmal im Jahr? Solche Objekte lassen sich hervorragend über Facebook-Ortsgruppen oder Plattformen wie nebenan.de ausleihen.

Weitere interessante Sharing-Angebote:

  • >Too good to go: Bleibt am Ende des Tages in der Bäckerei, Imbiss oder Restaurant etwas übrig, kannst du die Reste zum kleinen Preis abholen – und so vor der Tonne retten.
  • Foodsharing: Manchmal haben wir einfach zu viel gekauft oder es steht ein spontaner Urlaub an. Egal, warum sich die Speisen im Kühlschrank stapeln; bringe sie in einen so genannten Fairteiler. Genauso gut kannst du herkommen und kostenlos Lebensmittel mitnehmen, die ansonsten im Müll landen würden.
  • Kleidertauschpartys: Gerade Textilien haben eine niederschmetternde Ökobilanz. Grund genug, sich auf einer Kleidertauschparty umzusehen – alle Teilnehmenden bringen gut erhaltende, aber nicht mehr verwendete, Kleidungsstücke mit und das Tauschvergnügen beginnt.
  • Mundraub: Bei Mundraub erfährst du, wo in deiner Nähe Obst- und Nussbäume wachsen, die du ernten darfst – zum Beispiel Felsenbirnen, Kornelkirschen, Haselnüsse oder Brombeeren.

30. Reib dich nur mit Öko-Sonnencreme ein

Sonnencreme schützt unsere Haut – wird allerdings für Wasserlebewesen zur Gefahr. Manchmal zumindest. Nanopartikel stehen beispielsweise im Verdacht, Tieren und Pflanzen zu schaden; die UV-Filter Oxybenzon und Octinoxat werden wiederum für Korallen zum Problem. Einige Länder haben sie deswegen bereits verboten. Auf der sicheren Seite bist du mit mineralischen Sonnencremes. Diese reflektieren die Strahlung und wirken wie eine physikalische Barriere. In Naturkosmetikqualität weißt du, dass sie keine hormonell bedenklichen Substanzen enthalten, wie es in chemischen Sonnencremes Gang und Gäbe ist.

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31. Verwende einen E-Reader

Die Produktion eines Buches verschlingt 0,9 (recyceltes Papier) bis 1,1 (frisches Papier) Kilo CO2. Ein E-Reader wiederum kommt auf rund acht bis 24 Kilo.

Aber: Gehörst du zu den Viellesern, geht diese Rechnung auf. Verschlingst du >über zehn Titel pro Jahr auf deinem E-Reader und das über mindestens drei Jahre hinweg, lohnt sich die Anschaffung für unsere Umwelt. Ab sofort schonst du mit jedem weiteren Buch wertvolle Ressourcen – vor allem, wenn dein Reader Öko-Strom tankt.

Fazit: Kleine Änderungen mit großer Wirkung

Es ist nicht nötig, den gesamten Alltag umzukrempeln – wer hier und da kleine Änderungen vornimmt, entlastet unsere Umwelt bereits. Denn: Tun alle etwas, ist mehr getan, als wenn wenige Menschen ein 100% ökologisches Leben anstreben.

Sieh dir unsere Liste in Ruhe an, überlege, was du komfortabel umsetzen kannst – und genieße Vorteile, die über eine bessere Ökobilanz hinausreichen

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Carina J.
Über die Autorin: Carina J., Ökonerd

Seit ihrer Kindheit will Carina vor allem eins: Die Umwelt schützen. Zunächst wurde sie politisch aktiv, besuchte Seminare und schrieb ein Buch. Später verwirklichte sie einen Traum, der sie bis heute begleitet: Als selbstständige Texterin für nachhaltige Unternehmen macht sie mit ihrer größten Leidenschaft - dem Schreiben - die Welt jeden Tag ein kleines bisschen besser.

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