10.04.2018 18:21
Autor: vitalundfitmit100 GmbH
zurück zur Übersicht

Superfood-Kunde: B wie Brahmi - Ayurvedisches Kraut

Brahmii (Bacopa monnieri) - auch bekannt als „Kleines Fettblatt“ oder Gedächtnispflanze – ist ein Kraut aus der Familie der Wegerich-Gewächse (Plantaginaceae). Ihren botanischen Namen erhielt die Pflanze nach dem Arzt und Botaniker Louis Guillaume Le Monnier.
Die Pflanze kommt ursprünglich aus Süd- und Südostasien, heute ist sie nicht nur in Indien, Sri Lanka, China, Nepal oder Taiwan zu finden, sondern auch in Mexiko und den USA. Sie wächst in sumpfigen Tropen oder Suptropen und kommt sowohl im Flachland als auch in Höhen bis zu 1400 Metern vor. Brahmi sind kriechende, mehrjährige Pflanzen, die optisch an eine kleine Sukkulente erinnern. Sie bleiben recht klein und erreichen eine maximale Wuchshöhe von 10-15 cm. Die dunkelgrünen Blätter sind klein, rund und dickfleischig (daher auch der Name „Kleines Fellblatt“), liegen direkt am Stängel an und sind gegenständig angeordnet. Ihre Blüten sind klein, weiß und verströmen einen leichten, angenehmen Geruch. Aus den Blüten entwickeln sich zur Zeit der Fruchtreife kleine, etwa 5-6 mm lange Kapselfrüchte.

Brahmi ist eine uralte Pflanze, die schon seit über 3000 Jahren in der indischen Ayurveda Anwendung findet. Auch Botaniker auf der ganzen Welt nutzen die Blätter der Pflanzen.  Brahmi enthält mehrere nutzbare Inhaltsstoffe, die vor allem in den Blättern der Pflanze anzutreffen sind: Dazu zählen beispielsweise verschiedene Flavonoide, Saponine, Phytosterine sowie Triterpene.
Brahmi ist in der deutschen Küche noch nahezu unbekannt, dabei eignen sich die Blätter beispielsweise als Zutat für Salate. Da die Blätter leicht bitter schmecken, sollten sie jedoch eher sparsam verwendet werden.
Die Blätter der Brahmi Pflanze können ganzjährig geerntet werden und anschließend getrocknet werden. Für die Weiterverarbeitung zu Pulver wird Brahmi anschließend fein vermahlen. Es sollte stets dunkel und an trockenen Orten aufbewahrt werden.